Strato: Online-Festplatte HiDrive mit 100 GB bis 5 TB

Internet & Webdienste Der Webhoster Strato hat heute einen neuen Online-Speicherdienst vorgestellt. Dieser wird unter dem Namen "HiDrive" geführt. Bereits in der kleinsten Fassung gebe es den kompletten Feature-Umfang, teilte das Unternehmen mit.

Dabei erhält der Nutzer 100 Gigabyte Speicherplatz gegen eine Monatsgebühr von 3,90 Euro. In weiteren Stufen geht es bis zu einer maximalen Kapazität von 5 Terabyte, für die der Kunde 149 Euro pro Monat aufbringen müsste. Die höheren Ausbaustufen dürften somit vor allem für Unternehmen interessant sein.


Für die Anbindung setzt Strato ausschließlich auf Standardprotokolle mit Verschlüsselungsmöglichkeit und erlaubt die Ablage von verschlüsselten Dateien. Bei der Nutzung stünde den Kunden die volle Übertragungsbandbreite der Rechenzentren des Hosters zur Verfügung, hieß es.

Spezielle Software oder Treiber benötigen die Nutzer laut dem Anbieter nicht. Über SMB/CIFS lässt sich HiDrive beispielsweise als Netzlaufwerk auf dem Rechner zu Hause einbinden. Mit dem Online-Dateimanager können Kunden außerdem von Unterwegs per Browser auf ihre Dateien zugreifen. Via WebDAV lässt sich HiDrive auch mit dem Handy ansteuern und auch FTP und Rsync werden unterstützt. Der Aufbau unverschlüsselter Verbindungen kann in den Einstellungen weiterhin komplett unterbunden werden.

Damit der Dienst auch tatsächlich nur als Online-Speichermedium und nicht als preiswertes Daten-Hosting verwendet wird, hat Strato allerdings einige Einschränkungen eingebaut. So kann je nach Paket nur eine Zahl von Download-Links pro Tag für andere Nutzer freigegeben werden. Auch die Zahl der Nutzer-Accounts ist begrenzt - je nach Tarif auf 1 bis 120.
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Örm, ok, hat seine praktische Seite. Aber in Zeiten von Stasi2.0 hab ich meine Daten lieber bei mir zu Hause^^
 
@rockCoach: Naja, das sollte man etwas diferenzierter sehen. Erstens werden die Daten verschlüsselt übertragen und vor allem auch so abgelegt und zweitens gibt es Anwendungszwecke, bei denen so eine Lösung sinnvoll ist. Wenn eine Firma keine Möglichkeit hat, ihre Sicherungen redundant in verschiedenen Gebäuden abzulegen, dann ist die Online-Variante immer noch sicherer, als wenn der Admin oder der Chef das Band im Aktenkoffer mit nach Hause nimmt. Im privaten Bereich sehe ich nur einen Sinn bei der Sicherung unwiederbringlicher Daten, wie z.B. digitale Fotos und Filme aus dem Privatarchiv. Wenn die Bude abbrennt, nützt mir auch die NAS im Nachbarzimmernichts mehr.
 
@tommy1977: Gute Argumentation. Vor allem wenn die Anschaffungskosten nur einer (!) Festplatte derzeit bei 60 € je TByte liegen. Die Anschaffungs- und Wartungskosten für ein Archivsystem mit redundanter Sicherungsfunktion liegen da nochmals höher. Wenn man die Daten dann noch verschlüsselt beim Onlinedienstleister ablegt, sind die Daten m.E. auch nicht unsicherer als z.B. zu Hause.
 
@Guardian@Geißenweide: Naja meinem Vater habe ich vor einigen Tagen eine neue 1,5TB WD Externplatte gekauft. Hat 55€ Gekostet.
 
@DionysoZ: Link?


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