YouTube-Video: Mutter gewinnt gegen Musikkonzern

Recht, Politik & EU Die YouTube-Nutzerin Stephanie Lenz aus den USA hat eine Auseinandersetzung mit dem Musikkonzern Universal Music gewonnen. Vor einem kalifornischen Bezirksgericht bekam sie in ihrem Anliegen Recht, berichtete 'Hollywood Reporter'. Hintergrund des Rechtsstreits war ein Video, das Lenz im Jahr 2007 auf YouTube hochgeladen hatte. Dieses zeigte, wie ihr kleines Kind zum Song "Let's Go Crazy" von Prince tanzte. Universal schickte daraufhin eine Aufforderung an YouTube, den Clip wegen der Verletzung von Urheberrechten zu löschen.

Lenz wollte dies jedoch nicht durchgehen lassen und setzte sich zur Wehr. Ihrer Ansicht nach war ihr Vorgehen durch die Fair Use-Prinzipien im Urheberrecht abgedeckt, die eine Nutzung geschützter Werke auch ohne Zustimmung der Rechteinhaber in einem gewissen Rahmen zulässt.

Hilfe fand Lenz bei der US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF). Gemeinsam zog man vor Gericht. Dieses wies die Argumentation der Universal-Anwälte zurück und gab Lenz Recht. Der Musikkonzern steckte so nicht nur eine Niederlage ein, sondern muss auch für sämtliche Verfahrenskosten aufkommen.
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