Datenkontrolle: De Maizière für mehr Transparenz

Recht, Politik & EU Der Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat sich kürzlich in Form von einem Artikel für den 'Tagesspiegel' zum Thema Datenkontrolle ausgelassen. Die Forderung nach mehr Transparenz will de Maizière aufgreifen.

Ein gewisses Interesse bekundet der Bundesinnenminister an dem vom Chaos Computer Club (CCC) geforderten Datenbrief. Dabei handelt es sich um eine Übersicht über alle von den jeweiligen Kunden gespeicherten Daten eines Unternehmens. Jeweils zum Jahresende sollen die Firmen ihre Kunden darüber informieren.


Offenbar gibt es diesbezüglich auch schon erste konkrete Pläne. Laut den getroffenen Angaben von de Maizière wird das Bundesinnenministerium Vertreter aus verschiedenen Bereichen einladen und sodann gemeinsam ein Konzept für den Datenbrief erarbeiten.

Zu den besagten Vertretern gehören unter anderem Personen aus der Internet-Community, der Wirtschaft und des Datenschutzes. Anschließend soll dieses Konzept in einem Pilotprojekt getestet werden.

Ebenfalls gegenüber dem 'Tagesspiegel' gab die FDP-Innenpolitikerin Gisela Piltz bekannt, grundsätzlich die Forderungen nach mehr Transparenz zu begrüßen. Allerdings spricht sich Piltz gegen eine Verpflichtung der Unternehmen zum Versand eines Datenbriefs, wegen dem hohen bürokratischen Aufwand und den damit verbundenen Kosten, aus.
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So ein Quatsch. Firmen die sich das leisten können (Amazon, Ebay etc.) denen Vertraue ich ohnehin. Für kleine Internetshops hinter denen Teilweise nur1-3 Personen stecken) könnte das ein Genickbruch sein. Und sogenannte "Firmen" die damit eben ungewollt Handel betreiben oder die Daten sonst wie Missbrauchen, scheißen auf gut Deutsch auch auf einen Datenbrief.... Fazit: nette Idee aber schafft in der Praxis kein bisschen mehr Kontrolle der persönlichen Daten im Netz.
 
@bowflow: Kleine 1-3 Mann Betriebe werden aber kaum soviele Daten anhäufen, dass sie mit verkäufen davon leben könnten. Amazon & Co hingegen schon, darum würde ich jetzt denen weniger vertrauen als kleinen Läden. Kann deine Logik also nicht ganz nachvollziehen, wer hat schon interesse am Kauf oder Diebstahl von Daten von 1000 Leuten wenn Amazon & Co Daten von Zigmillionen haben? Darüberhinaus bekommen kleine Läden auch proportional viel weniger Anfragen nach so einem Datenbrief, so dass sich der Arbeitsaufwand wohl noch stark im Rahmen halten dürfte. Ich finde die Idee auf den ersten Blick jedenfalls ganz gut, auch wenn mich die private Datensammelei viel weniger stört als die staatliche, und ich mir da mal zuallererst mehr Transparenz wünschen würd. Eine Regierung ist nicht ernstzunehmen die den Handel zu Transparenz und Datenschutz verpflichtet, selbst aber riesige Daten anhäuft und austauscht.
 
@bowflow: keine nette idee, eher eine fixe idee...
 
@Winfuture / Sebastian Gruber: Nun lernt es doch bitte, bitte, bitte endlich mal ! Nach dem Wort "wegen" folgt der Genitiv / der 2. Fall !!!! Darum ist "wegen dem hohen bürokratischen Aufwand" absolut falsches Deutsch und tut jedem halbwegs Sprachkundigen richtig weh ! Korrekt muß es heißen "wegen des hohen bürokratischen Aufwandes". Man Leute, das kann doch so schwer nicht sein. Und ein bisschen Bemühungen um korrekte Sprache schadet auch den Autoren von News nicht. Vielleicht versucht Ihr es mal mit einer ordentlich Software zur Rechtschreibkontrolle, wenn`s anders nicht geht.
 
@Uechel: Obschon ich Dir prinzipiell zustimme, würde ich es doch mit einer ordentlichEN Software ... versuchen. Sonst geht Klugscheißen ganz schnell nach hinten los.


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