PayPal-Pflicht: Bundeskartellamt untersucht eBay

Recht, Politik & EU Das Bundeskartellamt untersucht das Online-Auktionshaus eBay. Im Mittelpunkt des Interesses steht der Bezahldienst PayPal, der für immer mehr Verkäufer zur Pflicht wird. Dabei könnte es sich um einen Wettbewerbsverstoß handeln.

eBay hatte vor geraumer Zeit größere Veränderungen angekündigt. Seit dem gestrigen Donnerstag müssen Verkäufer mit weniger als 50 Bewertungspunkten PayPal als Bezahlmethode anbieten. Davon sind hauptsächlich private Verkäufer betroffen, die das Angebot nur gelegentlich nutzen. Laut eBay will man dadurch das Vertrauen der Käufer in diese wenig bewerteten Verkäufer stärken.


"Die Beschwerden über eBay haben sich gehäuft", sagte ein Sprecher des Bundeskartellamtes gegenüber der 'WirtschaftsWoche'. Deshalb soll nun überprüft werden, ob eBay seine Vormachtstellung bei Online-Auktionen missbraucht, um den Bezahldienst PayPal zu pushen. Ob eBay überhaupt eine marktbeherrschende Position besitzt, muss noch geprüft werden, da Konkurrenten wie Amazon ebenfalls sehr stark sind.

Bislang konnten neue Verkäufer selbst entscheiden, ob sie PayPal nutzen wollen, seit gestern werden sie dazu gezwungen. Zuletzt hatte das Bundeskartellamt im Jahr 2008 die PayPal-Pflicht für gewerbliche Händler überprüft, allerdings keine weiteren Schritte eingeleitet.
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Amazon ist aber ganz anders .
 
@Menschenhasser: ja besser!
 
Paypal ist doch eine feine Sache, man kann in sekundenschnelle bezahlen und erhält im Umkehrschluss auch seine Ware (meistens) deutlich schneller! Das einzige was mich ein wenig stört ist, dass jedesmal zusätzl. Gebühren fällig sind!
 
@cxpain: Darum gehts ja wohl.Alle Paypal+Gebühren=mehr Geld
 
@einhorn63: hm vll hab ich da was übersehen, aber welche paypal gebühren?


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