EA: Neue Spielekonsolen sind nicht notwendig

Wirtschaft & Firmen Der Spielepublisher Electronic Arts hat bei einem Treffen mit Investoren erklärt, dass man derzeit keine neuen Spielekonsolen benötigt. Laut dem Finanzchef Eric Brown können zwei der drei Modelle bereits heute eine Full-HD-Auflösung mit 60 Frames pro Sekunde darstellen. Laut Brown würde selbst eine Investition in Milliardenhöhe nicht dazu beitragen, dass der Spieler am Ende der Entwicklung einen gravierenden Unterschied zur aktuellen Konsolengeneration erkennt. Im Vergleich zu vergangenen Generationswechseln wäre der unterschied deutlich kleiner, berichtet 'Cnet'. Die Kunden hätten damit keinen Grund zum Umstieg.

Auch für die Entwickler würde sich die zusätzliche Belastung durch die Entwicklung für neue Plattformen nicht lohnen. Electronic Arts beispielsweise kämpft seit geraumer Zeit gegen sinkende Umsätze. Allein im Weihnachtsquartal musste man sich mit 25 Prozent weniger Erlös zufrieden geben.

Lediglich Entlassungen, ein Sparkurs und das Fehlen umfassenderer Abschreibungen sorgten dafür, dass die Zahlen etwas besser aussehen. 82 Millionen Dollar Nettoverlust wies Electronic Arts aus. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres war es noch ein Fehlbetrag von 641 Millionen Dollar.
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