Petitionsausschuss behandelte Netzsperren-Gesetz

Recht, Politik & EU Der Petitionsausschuss des Bundestages hat heute über das morgen in Kraft tretende so genannte Zugangserschwernisgesetz beraten. Grundlage war die im letzten Jahr von 134.000 Menschen gezeichnete Petition gegen Internet-Sperren.

Inzwischen will die Bundesregierung keine Stoppschilder mehr vor Seiten mit kinderponografischen Inhalten setzen. Statt dessen soll die Löschung entsprechender Inhalte forciert werden. Die Bundesregierung kündigte während der Anhörung an, ein entsprechendes Löschgesetz zu erarbeiten. Bis dahin soll das aktuelle Gesetz für diesen Weg eingesetzt werden.


Franziska Heine, die die Petition gestartet hatte, begrüßte es, dass die Stoppschilder inzwischen kein Thema mehr sein sollen. "Dennoch ist ein Gesetz, von dessen Sinnlosigkeit alle Parteien überzeugt sind, durch die Unterschrift des Bundespräsidenten und die baldige Verkündung politische Realität", sagte sie.

"Wir brauchen eine überparteiliche Koalition der rechtsstaatlichen Vernunft, die gemeinsam ein Aufhebungsgesetz für das Netzsperrengesetz in den Bundestag einbringt", so Heine weiter. Sie merkte außerdem an, dass ein spezielles Löschgesetz gar nicht notwendig sei. Die bestehende Gesetzeslage sei ausreichend, um Kinderpornografie wirksam zu bekämpfen.
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Die Deutsche Politik ist echt lächerlich .
 
@Menschenhasser: Exakt formuliert! Leider ist das übertragbar auf die Welt. Was will man machen, wenn die Elite nur noch aus Vetternwirtschaft und deren Inzucht regiert wird.
 
Ich frage mich nur wie dieses Gesetz überhaupt verabschiedet werden konnte, wenn jetzt(!) plötzlich alle Parteien von dessen Sinnlosigkeit überzeugt sind. Das heißt für mich das alle Parteimitglieder, die dafür gestimmt haben, ihren Job nicht gemacht und sich über die Auswirkungen nicht informiert haben. Das heißt für mich das diverse Gesetze von den "Volksvertretern" einfach so durchgewunken werden, als wäre es nur ein unbedeutendes Spiel. Das nenne ich unverantwortlich gegenüber dem Volk, sprich diese Herrschaften wären in der freien Wirtschaft nicht tragbar. Aber schon bei anderen Gesetzen hat man gemerkt das unsere Volsvertreter noch nicht mal in der Lage sind das Grundgesetz zu achten.
 
@Schnubbie: Das ist doch das gleiche wie mit dem MIllenium Act in den USA. Da kamen da auch so Sprüchen wie, denken sie wir lesen alles was wir hier so durchwinken. Das wäre ja unmöglich ^^. Ich denke das viele Sachen oberflächlich betrachtet werden und dann gevotet wird.
 
@Schnubbie: "diese Herrschaften wären in der freien Wirtschaft nicht tragbar" -> deswegen sind sie ja Politiker geworden ;)


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