Nintendo: R4-Karten-Anbieter zahlt Schadensersatz

Recht, Politik & EU Das australische Unternehmen GadgetGear wurde zu einer Schadensersatzzahlung an den Konsolen-Hersteller Nintendo verurteilt. Die Firma hatte die R4-Karten vertrieben, mit denen sich illegal kopierte Spiele nutzen ließen.

Wie Nintendo mitteilte, wurde ihnen ein Betrag von 556.000 Dollar an Schadensersatz zugesprochen. Die Leute hinter GadgetGear hätten während des Verfahrens eingestanden, dass die mit dem Verkauf ihrer Karten gegen das Urheberrecht und die Markenrechte Nintendos verstießen.


Sie hätten sich daher darauf verpflichtet, zukünftig keine entsprechenden Produkte mehr zu vertreiben. Außerdem werden die Geräte, mit denen die Karten hergestellt wurden, an den japanischen Konsolen-Hersteller übergeben. Sie sollen anschließend unbrauchbar gemacht werden.

Nintendo kündigte an, auch gegen andere Verkäufer von entsprechenden Karten vorgehen zu wollen. Allein in Australien wurden wohl bereits einige weitere Anbieter ausgemacht.
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hört sich so niedrig an der schadensersatz.
 
@moniduse: Na dann überweis mal ;)
 
@moniduse: Endlich ein Betrag der realistisch erscheint
 
@Gärtner John Neko: Realistisch? Allein ein einzelner Bekannter von mir hat mit so einer Karte sicher schon 2-3 Tausend Euro "gespart".
 
@Snaeng: Weil er natürlich ohne die R4 Karte 2-3 Tausend Euro ausgegeben hätte ;)


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