Hausratsversicherung für Social Media-User teurer

Wirtschaft & Firmen Nutzer von Social Media-Anwendungen müssen in Großbritannien zunehmend höhere Raten bei ihrer Hausratsversicherung zahlen. Diesen Trend deckte das Preisvergleichsportal Confused.com auf, das sich auf Versicherungen spezialisiert hat. Der Grund hierfür liegt in einem höheren Risiko, dass der jeweilige Nutzer Opfer eines Einbruchs wird. Immerhin lässt sich bei Social Media-Diensten immer stärker in Echtzeit ablesen, wo sich die jeweilige Person gerade befindet, teilte der Portalbetreiber mit.

So machen Anwender zunehmend über die Smartphone-Apps für Facebook oder Twitter anhand von Statusmeldungen darauf aufmerksam, wenn sie gerade nicht zuhause sind. Noch weiter gehen Dienste wie Foursquare, in denen noch direkter der jeweilige Aufenthaltsort des Users verzeichnet wird.

Kriminelle können so direkt mitverfolgen, wann ein bestimmter Nutzer für einige Stunden nicht zu Hause ist und unbemerkt in dessen Wohnung eindringen. Dies gilt zumindest für Anwender, die zu sorglos mit ihre Privatsphäre-Einstellungen oder überhaupt mit ihren persönlichen Daten umgehen.

Wie Confused.com-Chef Darren Black laut einem Bericht der britischen Tageszeitung 'The Telegraph' mitteilte, konnte man bereits beobachten, dass die Versicherungen von Social Media-Nutzern bis zu 10 Prozent höhere Gebühren für eine Hausrats-Police verlangen.
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