Firefox 3.6: Forscher veröffentlichen Zero-Day-Exploit

Sicherheitslücken Den Sicherheitsexperten des russischen Unternehmens 'Intevydis' war es möglich, eine bisher unbekannte Schwachstelle im Firefox Browser 3.6 zu entdecken. Das zugehörige Exploit bietet Intevydis nun seinen Kunden an. Entwickelt wurde das Exploit, mit dem ein Angreifer die vollständige Kontrolle über die Systeme der Opfer übernehmen könnte, von Evgeny Legerov. Seinen Angaben zufolge arbeite das Exploit für Windows XP (SP3) und Vista sehr zuverlässig. Ermöglicht wird der Angriff auf die Systeme durch einen Buffer Overflow.

Die Entwickler von Mozilla haben das Problem mittlerweile zur Kenntnis genommen, allerdings noch keine Stellungnahme veröffentlicht oder einen Patch in Aussicht gestellt. Den Beobachtungen des Blogs 'extraexploit' zufolge kam es besonders am 12. und 13. Februar dieses Jahres zu einer gehäuften Zahl von Abstürzen des Browsers.

Ob dies im Zusammenhang mit dem Exploit steht, scheint momentan jedoch noch unklar zu sein. Ebenfalls ungewiss ist es, ob Angreifer die Sicherheitslücke bereits aktiv ins Visier nehmen.
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