Apple: Steve Jobs erlaubt Biografie über sich selbst

Personen aus der Wirtschaft Eine Reihe von Autoren hat in den letzten Jahren versucht, die Geschichte von Steve Jobs zu erzählen. Das junge Genie, das von seiner selbst gegründeten Firma rausgeschmissen wird, um dann später zurückzukehren und für den Erfolg zu sorgen.

Bislang hatten die Autoren dieser Biografien ein Problem. Sie wurden in keinster Weise von Steve Jobs unterstützt. Laut einem Bericht der 'New York Times' wird sich das jetzt ändern. Laut zwei Personen, die mit dem Projekt vertraut sind, wird Walter Isaacson die offizielle Biografie des aktuellen Apple-Oberhauptes schreiben.


Das Buch soll sich derzeit in einer frühen Planungsphase befinden und das gesamte Leben von Jobs abdecken. Angefangen bei seinen ersten unternehmerischen Versuchen im Silicon Valley bis hin zu seiner erfolgreichen Zeit bei Apple, in der er für revolutionäre Produkte wie den iPod und das iPhone sorgte. Der am 24. Februar 55 Jahre alt werdende Jobs hat Isaacson angeblich auch in das Haus eingeladen, in dem er aufgewachsen ist.

Isaacson ist derzeit der Chef des Aspen Institute, einer Nonprofit-Bildungsorganisation. Er ist Autor der bekannten Biografien "Einstein: His Life and Universe" und "Benjamin Franklin: An American Life."
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Warum glauben immer alle (mehr oder weniger) Prominenten, man würde sich für ihr komplettes Leben interessieren??? Ich persönlich kann mich nicht mal mehr an alle Einzelheiten erinnern.
 
@Mister-X: Könnte bei Jobs aber durchaus Sinn ergeben. Ich kenn genug Leute, die in dem Typ eine Art Gott sehen - scheint durchaus verbreitet zu sein. Man sehe sich nur den Aktienmarkt an, mit dem Wert des Unternehmens hat es rein gar nichts zu tun. Jobs wird krank -> Aktien fallen - Jobs erzählt er hat ne Idee -> Aktien steigen. Ich kann mir schon vorstellen, dass eine Menge Leute Geld für seine Biographie ausgeben. Damit wäre der Aufwand dann wieder gerechtfertigt.
 
@Mister-X: Naja, schau dir mal die Verkaufszahlen von soclhen Biographien an. SCheinbar interssieren sich genug Leute dafür :-)
 
@Mister-X: Ich will mich ja nicht unbedingt negativ äußern, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es da draußen ganz gewisse Personengruppen gibt, die den Buchhändlern diese Biografie aus den Händen reißen werden...
 
@Mister-X: Weitere Einnahmequelle plus unsterblicher Ruhm... Wenn schon, dann Autobiographie, die halbwegs authentisch sein kann. Aber eine Biographie ist im Endeffekt doch nur eine Sammlung öffentlich zugänglicher Informationen gespickt mit ein paar angeblichen Insider-Informationen. Gandhi's Autobiographie ist gut, aber Gandhi ist weltgeschichtlich betrachtet auch eine andere Hausnummer als Bill Gates oder Steve Jobs. Ich kann mir bei Steve Jobs einfach nicht vorstellen in der Biographie eine Passage zu finden wie: "...und als ich dann völlig bekifft Auto fahren wollte, fiel mir beim einsteigen mein Mobiltelefon aus der Jackentasche und ich fuhr mit dem Vorderreifen drüber. Das plattgedrückte Mobiltelefon inspirierte mich zur Entwicklung des iPhone."


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