Motorola will sich in zwei Firmen aufspalten

Wirtschaft & Firmen Nachdem Motorola viele Monate hinter verschlossenen Türen über eine Aufspaltung des Unternehmens nachgedacht hat, ist es nun beschlossene Sache. Zukünftig wird es Motorola zwei Mal geben.

Beide Firmen sollen den Namen Motorola tragen, allerdings wird auf der einen Seite das Geschäft mit Mobiltelefonen und Unterhaltungselektronik für Privatanwender stehen, auf der anderen Seite die Produkte und Dienstleistungen für Geschäftskunden. Laut dem Verwaltungsratschef David Dorman können sich beide Unternehmen dadurch freier am Markt bewegen.


Hintergrund: In den letzten Jahren haben sich bei Motorola zahlreiche Produkte ohne wirklichen Erfolg angesammelt. Durch die Wirtschaftskrise wurde das gesamte Ausmaß dieser Fehlentwicklung klar. Knapp ein Jahr soll es nun dauern, bis Motorola bereit für die Aufspaltung ist.

Für die Privatkunden wird zukünftig das Geschäft mit Smartphones im Mittelpunkt stehen. Nach dem Erfolgsmodell "Razr" konnte kein anderes Gerät einen ähnlichen Gewinn einfahren. Zuletzt hatte man mit dem Droid bzw. Milestone ein sehr begehrtes Android-Smartphone in den Handel gebracht. Ein weiteres Standbein werden die Empfangsgeräte für Kabelfernsehen darstellen.

Für die Geschäftskunden wird sich Motorola vor allem auf Barcode-Scanner, RFID-Lesegeräte und Technologien für Mobilfunknetze konzentrieren. Letzteres könnte schon bald verkauft werden, denn die ersten Interessenten haben bereits dafür geboten.
Diese Nachricht empfehlen:
 
hmm nen wirklichen sinn ergibt di sache für mich dennoch nicht =)
 
@fenz_18: die bwl-er werden sich schon was dabei gedacht haben... oder denken das was besser sein könnte ... ich für mich seh denn sinn zwar nicht aber ... ich bin ja auch n dummer junge
 
@fenz_18: Spezialisierung. Geschäftskundenbereich bekommt besseren Service / Support und "bodenständige" Produktentwicklungen, während sich im Privatkundenbereich kreative Köpfe austoben können. So kannst du 2 Wahrnehmungen von einer Firma kreieren - die seriöse Geschäftssparte und die lifestyle-orientierte Privatsparte. Bisher musste sich Motorola für ein Image entscheiden, war also entweder den Geschäftskunden zu freaky oder den Privatkunden zu prüde.
 
@fenz_18: Bilanzwischerei.. Profitables, nicht profitables Unternehmen. Profitables Unternehmen erhält bessere Fremdkapitalkonditionen durch bessere Ratings. Denke mal es gibt auch steuerliche Vorteile.
 
@fenz_18: T-Mobile, T-Systems usw. alles eigenständige ... keiner will was mit den anderen zu tun haben, aber alle unter den gleichen Fittichen. Wenns einem Laden schlecht geht, wird da halt Geld hingeschoben, damits dem besser geht und gleichzeitig haut man ne Meldung raus, dass der Laden von dems Geld kommt einen massiven Gewinneinbruch hatte. Ich finds Beschiss, aber scheint normal zu sein. [Der Ironische] Zum Glück studieren in Deutschland aber viele BWL, also einfach mal durch die ne Stadt laufen und 20 Leute anquatschen, einer davon müsste es wissen. [/Der Ironische]


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools