Solarzellen: IBM macht's effizienter und billiger

Forschung & Wissenschaft Forschern beim IT-Konzern IBM ist es gelungen, die Leistung von Solarzellen deutlich zu steigern. Die Basis für diesen Erfolg liegt in einem neuen Material, das Kupfer, Zink, Zinn und Selen zu einem Halbleiter verbindet. Die Forschungsergebnisse wurden im Fachmagazin 'Advanced Materials' publiziert. Daraus geht hervor, dass der Wirkungsgrad aktuell bei rund 9,6 Prozent liegt. Im Vergleich zu herkömmlichen Dünnschicht-Solarzellen, die lediglich 6,7 Prozent erreichen, ist dies bereits eine Verbesserung um rund 40 Prozent.

Die Forscher wollen aber noch weiter gehen. Als Ziel haben sie sich für die im Labor produzierten Solarzellen einen Wirkungsgrad von 12 Prozent gesetzt. Dadurch soll garantiert werden, dass auch Systeme aus der Massenproduktion mindestens 10 Prozent vorweisen können.

Parallel gelang es den Forschern außerdem, das Fertigungsverfahren deutlich billiger zu machen. Dies liegt einerseits am eingesetzten Material, das durch das Ersetzen von Selen durch Schwefel sogar noch preiswerter werden soll. Weiterhin kann bei den neuen Energieerzeugern auf das aufwändige Bedampfen des Trägermaterials im Vakuum verzichtet werden. Statt dessen kann das Material aufgedruckt werden.
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