Iran sperrt den Zugriff auf Googles Mail-Dienst

Internet & Webdienste Der Iran hat angekündigt, den Zugriff auf den Mail-Dienst aus dem Hause Google zu sperren. Stattdessen soll ein lokaler Anbieter eingesetzt werden, der vom Staat unterstützt wird. Genaue Informationen liegen nicht vor. In einem Bericht des 'Wall Street Journal' heißt es, dass man die Bürger mit dieser Maßnahme davon abhalten will, an regierungsfeindlichen Protesten teilzunehmen. Ob Google Mail bereits gesperrt ist oder erst in Zukunft blockiert werden soll, konnte bislang nicht geklärt werden.

Die Regierung plant nun die Einführung eines offiziellen staatlichen E-Mail-Anbieters. Dieser soll "bald" für die Bürger zur Verfügung stehen. Ob damit ein komplett eigenständiger Service gemeint ist oder ob man auf einen lokalen Anbieter zurückgreifen wird, ist nicht bekannt.

Die Regierung hat in den letzten Wochen die Internet-Zensur drastisch verschärft, um Proteste gegen den Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad im Vorfeld zu verhindern. So sind Webseiten verboten, deren Inhalte gegen religiöse Werte, soziale Moral, die Sicherheit und den sozialen Frieden verstoßen. Zudem hat man die Nutzung von SMS-Kurznachrichten und E-Mails zur Planung von Demonstrationen untersagt.
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