Visual Studio 2010: Release Candidate via MSDN

Entwicklung Microsoft hat den ersten Release Candidate seiner Entwicklungsumgebung Visual Studio 2010 fertiggestellt. Ab sofort steht die neue Testversion für MSDN-Abonnenten zum Download bereit.

Die Tester der zweiten Beta hatten sich darüber beschwert, dass die Performance zu Wünschen übrig lässt. Drauf hat sich Microsoft in den vergangenen Wochen konzentriert und hofft nun mit dem Release Candidate die Performance deutlich verbessert zu haben. Laut Microsoft wurden der Ladevorgang, das Tippen, das Kompilieren und das Debuggen beschleunigt.


Künftig wird es nur noch die drei verschiedenen Ausführungen Professional, Premium und Ultimate von Visual Studio 2010 geben. Von dieser Entscheidung verspricht sich Microsoft etwas mehr Klarheit im Hinblick auf die Versionierung der Entwicklungsumgebung.

Bei Visual Studio 2010 setzt Microsoft erstmals auf die Windows Presentation Foundation (WPF), um die Oberfläche zu gestalten. Allerdings wird ihr nachgesagt, mit den Ressourcen des Systems sehr verschwenderisch umzugehen, was sich bei Visual Studio 2010 offenbar bestätigt hat.

Visual Studio 2010 soll am 12. April zusammen mit dem .Net Framework 4 in der finalen Ausgabe erscheinen.
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Die Express Editions wird es weiterhin geben, also mehr als 3 Versionen.
 
@cathal: Mit dem Unterschied das Visual Studio Express eine eigene Produktreihe ist.
 
@CHAOS.A.D: Eigendeich nicht, die Express Editionen sind lediglich die jeweiligen Einzelanwendungen, dass was ganz Früher (bis v2003) Standard Edition hieß. Der Kern ist hier der gleiche...
 
@e-hahn: Es sind eingeschränkte Varianten davon. Z.b. gibt es kein Remote-Debugging oder das Verwaltungssystem für die Quellcodes fehlt ebenfalls, kein MFC, kein Resourceneditor, man kann keine Anwendungen für den mobilen Bereich erstellen und noch einiges mehr. Allerdings darf man die Express Editions auch kommerziell einsetzen. Wenn du mehr haben willst, musst du, wie bei MS üblich bezahlen, oder wechselst einfach auf eine andere IDE.
 
@tekstep: Ob die EE noch mehr Beschränkungen aufweisen spielt keine rolle, im Kern ist es dennoch das gleiche. Solch Software ist intern modular aufgebaut, je nach dem welche Edition angeboten wird, werden Funktionen eingeschaltet bzw. zugänglich gemacht oder nicht.


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