Telekom fordert strengere Regeln für Kabel-Internet

Wirtschaft & Firmen Offenbar nimmt die Deutsche Telekom die Bedrohung durch Kabelnetzbetreiber ernst. Der Chef des Unternehmens, René Obermann, forderte gegenüber der Tageszeitung 'Die Welt', Netzbetreiber wie Kabel Deutschland mit in die Regulierung zu nehmen.

"Kabelnetzbetreiber haben die breitbandige Verkabelung in den Häusern, auf die Wettbewerber auch Zugriff haben sollten", so Obermann. "Es wäre unlogisch, das in der regulatorischen Debatte nicht zu berücksichtigen." Der Druck auf die Betreiber der TV-Kabelnetze wird damit größer. Auch 1&1 hatte vor geraumer Zeit ähnliche Forderungen geäußert.


Allerdings sieht die Bundesnetzagentur bislang noch keinen Handlungsbedarf. Der mit 10 Prozent niedrige Anteil am Breitbandmarkt liefert keinen Grund für ein Eingreifen, sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. Nur 2,7 Millionen der 25 Millionen Breitbandanschlüsse in Deutschland werden via Kabel realisiert.

Allerdings zeigt die Entwicklung in den letzten Monaten, dass die Kabelnetzbetreiber eine ernstzunehmende Konkurrenz für die DSL-Anbieter darstellen. Inzwischen entscheidet sich jeder Dritte Neukunde für die meist zu besseren Konditionen angebotenen Kabel-Internetzugänge. Erst gestern kündigte Kabel Deutschland für Hamburg einen 100 MBit/s schnellen Internetzugang für knapp 43 Euro an.
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Kabel Deutschland ist wirklich nur erschreckend gering verfügbar. In den Randbezirken von Berlin, wo das meiste Wohnaufkommen Berlins ist, ist KD nahezu gar nicht vertreten.
 
@Aurelia: Gescheige vom restlichen Deutschland (Großstädte ausgenommen!)...
 
@Aurelia: So schlecht das für den Verbraucher ist, bei DSL ist es ähnlich. Ballungsräume sind für die Provider nunmal da A und O.
 
@Shaitan: Schadet auch nicht wirklich was, wenn ihr mich fragt. Meine Freundin ist bei dem Verein, mehr Probleme gibts nur bei der T-Com. Das gelieferte W-Lan Kabelmodem wurde nicht geliefert, stattdessen ein normales Kabelmodem, statt nachzuliefern, wurde der Betrag lediglich gut geschrieben. Ist das Modem mal kaputt, geht das Theater erst richtig los, da es ja nur geliehn ist muss man a) ewig auf ein neues warten und b) sich bschuldigen lassen das man es selbst kaputt gemacht hat, ergo auch bezahlen soll. Nun haben in dem Haus fast alle Kabel D., die Leistung leidet darunter gewaltig da alle den selben Kabelanschluss mitbenutzen. Ein Verbindungsabbruch folgt dem nächsten. Was also so toll an Kabel (ausser der Geschwindigkeit, aber auch nur dann wenn wenig die Leitung benutzen) sein soll, erschliesst sich mir nunmal garnicht.
 
@smoky_: Berlin ist für dich kein Ballungsraum?


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