 Der IT-Konzern IBM hat erste Modelle seiner neuen Power7-Prozessorserie vorgestellt. Dieser wird mit bis zu acht Kernen bestückt, die jeweils bis zu vier Threads parallel bearbeiten können.
Wie der Hersteller mitteilte, liegt die Taktung der neuen CPU je nach Modell zwischen 3 und 4,14 Gigahertz. Von dem Produkt seien auch Varianten mit vier und sechs Kernen zu haben, so Ross Mauri, Leitder der Power Systems Unit bei IBM. Gefertigt wird der Chip in einem 45-Nanometer-Verfahren.
Nach Angaben Mauris liefert die Architektur die doppelte Leistung des Vorgänger-Designs Power6. Dabei konnte die Energieeffizienz aber vervierfacht werden, hieß es. Der Chip soll in Servern zum Einsatz kommen, die mit dem Unix-Derivat AIX beziehungsweise mit einer Linux-Distribution von Red Hat oder Suse betrieben werden.
Der neue Power7-Prozessor ist mit der so genannten TurboCore-Technologie ausgestattet. Diese erlaubt es, frei liegende Ressourcen wie Speicher oder Bandbreite von Kernen, die aktuell nicht genutzt werden, den aktiven Cores zur Verfügung zu stellen und deren Arbeit damit zu beschleunigen.
Um Energie zu sparen, können nicht benötigte Teile des Prozessors außerdem komplett abgeschaltet werden. Wahlweise lässt sich auch die Taktfrequenz reduzieren. Preise für den Chip nannte IBM noch nicht. Die ersten eigenen Server, in denen die CPU verbaut ist, will der Konzern aber in der kommenden Woche auf den Markt bringen.
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