Microsoft rüstet sein E-Mail-Programm Outlook im Zuge der Aktualisierung des Büropakets Office mit einer verbesserten IMAP-Unterstützung aus. Unter anderem hält eine Funktion zur automatischen Konfiguration von IMAP-Konten Einzug.
Bei Outlook 2010 soll lediglich die Eingabe einer E-Mail-Adresse und eines Passworts nötig sein, um ein IMAP-Konto anzulegen. Das Programm übernimmt die weitere Konfiguration angeblich selbsttätig, findet also die Ordner für verschickte und gelöschte Nachrichten automatisch, so Andy Brauninger von Microsoft im 'Outlook-Blog'.
Zusätzlich wurde das Löschen von IMAP-Mails optimiert. Bisher wurden gelöschte Nachrichten nur entsprechend gekennzeichnet, bis sie durch ein zusätzlich nötiges "Purge" ganz gelöscht wurden. In Outlook 2010 werden gelöschte Nachrichten nun in den entsprechenden Ordner verschoben.
Outlook 2010 lädt zudem nicht mehr nur die E-Mail-Header herunter, sondern holt immer gleich ganze Nachrichten. Dadurch kann der Anwender auch dann mit seinen E-Mails arbeiten, wenn keine Internetverbindung besteht. Aus Performance-Gründen werden Header immer sofort geladen, während ganze Nachrichten alle 30 Minuten abgeglichen werden.
Auch sonst wurde der Umgang mit IMAP-Konten in Outlook 2010 verbessert. So soll die Software beim Klick auf einen Nachrichten-Header und dem dadurch ausgelösten Laden der gesamten Nachricht weiterhin reaktionsfähig bleiben. Zusätzlich wurden in weiteren Details Optimierungen umgesetzt, so etwa beim Markieren gelesener Nachrichten.
Weitere Informationen: Office 2010: Test & Bilder der Beta


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