Das Internet ist für den Friedensnobelpreis nominiert

Recht, Politik & EU Der Antrag auf die Nominierung des Internets für den Friedensnobelpreis war offenbar erfolgreich. Mehrere US-Medien berichten, dass es in der Liste der Nominierungen vom Nobelpreiskomitee aufgeführt wird.

Den Antrag hatte die italienische Ausgabe des IT-Magazins 'Wired' im vergangenen Jahr gestellt. In der Begründung wurde ausgeführt, dass das Internet wie kein anderes Kommunikationsmedium den globalen Dialog fördere und einen wichtigen Beitrag zur Förderung demokratischer Strukturen leistet.


Das Magazin konnte den Antrag allerdings nicht selbst einreichen. Dafür musste jemand mit Nominierungsrecht gefunden werden - also ein früherer Preisträger, eine Regierung oder eine akademische Einrichtung, die sich mit der Friedensforschung beschäftigt. Unterstützung erhielt man letztlich durch die Iranerin Shirin Ebadi, die den Friedensnobelpreis im Jahr 2003 erhielt.

Neben dem Internet haben auch verschiedene andere Kandidaten Aussicht auf den Preis. Zu ihnen gehören ein chinesischer Dissident sowie russische Menschenrechts-Aktivisten.
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