Amazon veröffentlicht Development-Kit für Kindle

Wirtschaft & Firmen Interessierte Entwickler können sich ab sofort kostenlos beim 'Kindle Developer Program' des Online-Einzelhändlers Amazon anmelden. Amazon stellt auf diese Weise eine Beta-Version des Software Development Kits (SDK) zur Verfügung.

Mit dieser Entwicklungsumgebung für den E-Book-Reader Kindle lassen sich sodann Anwendungen für Kindle 2 und Kindle DX, die größere Ausführung des Lesegeräts, programmieren. Die dabei entwickelten Programme können sodann nach der Anmeldung am Developer Portal auf bis zu drei verschiedenen Kindle-Geräten ausprobiert werden.


Zu diesem Zweck ist eine Registrierung der Geräte bei Amazon zwingend notwendig. Abgesehen davon können die jeweiligen Anwendungen auch mithilfe des Kindle Simulators getestet werden.

Dieser Emulator läuft unter den Betriebssystemen Windows, Linux und Mac OS. Darüber hinaus sind bei dem Software Development Kit auch eine umfassende Dokumentation und einige Code-Beispiele enthalten.

Neben Büchern werden die Kunden von Amazon in Zukunft über den Kindle Store auch Programme und Spiele erwerben können. Einen Teil des hauseigenen Angebots will beispielsweise EA Mobile für Kindle auf den Markt bringen.

70 Prozent der Einnahmen gehen dabei an die Entwickler, 30 Prozent behält Amazon selbst ein. Überdies müssen die Entwickler für die Nutzung der UMTS-Verbindung innerhalb von Anwendungen 15 Cent pro MByte bezahlen.
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Was soll das denn sein? Ein Textkonverter? :-D
 
Das kann sich aber schnell zum Verlustgeschäft für den Entwickler entwickeln, wenn ständig der Datenverkehr der Nutzer gezahlt werden muss.
 
@floerido: Ja stimmt, kann mir nicht Vorstellen wie das funktionieren soll.. wobei 1 MB echt ne Menge für die meisten Anwedungen ist, die ich mir Vorstellen kann.
 
@tobauer: Bei einem Anwendungspreis von 1 Dollar, bekommt der Entwickler 70 Cent, also macht er einen Verlust ab 5MB. Das Problem ist wohl auch das die Nutzungsdauer nicht beschränkt ist, also irgendwann kommt dann fast jeder übers Limit. Man muss auch bedenken die Nutzer zahlen nichts für die Datenverbindung also werden sie auch verschwenderischer damit umgehen. Der Hinweis in der App, bitte das WLAN zu nutzen und nicht UMTS wird vermutlich auch schlecht aufgenommen.
 
Soll das ein Scherz mit den MBs sein? Kein Dev wird da groß Spaß haben. Dann lieber jährlich 79€ an Apple zahlen, dafür aber berechenbaren Gewinn machen. Eine Wetter App wäre beim Kindle purer Verlust..


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