Deutsche Post: Online-Brief soll rund 20 Cent kosten

Wirtschaft & Firmen Der rechtsverbindliche Online-Brief der deutschen Post soll in vier Monaten auf den Markt kommen. Die künftig im Bürgerportalgesetz definierte Email wird laut einem Artikel der 'Wirtschaftswoche' vermutlich zum Preis von 20 Cent eingeführt.

Dieser Preis scheint noch nicht festzustehen und wurde bislang auch nicht offiziell bestätigt. In dem veröffentlichten Artikel beruft sich die Wirtschaftswoche auf Unternehmenskreise. Hinsichtlich der Preisgestaltung wird sich die Post an bestehenden Angeboten orientieren, heißt es. Diese liegen zwischen acht Cent in Dänemark und 22 Cent in Kanada.


Mit diesem neuen Dienst will die Deutsche Post in erster Linie große Versicherungen und Unternehmen gewinnen. Mit dem Online-Brief könnten beispielsweise Rechnungen oder Policen, die bislang per Brief verschickt wurden, auf elektronischem Wege bei den Empfängern eingehen. Diesbezüglich wirbt die Post mit Zuverlässigkeit und Datenschutz. Von dem Online-Brief verspricht sich der Konzern einen dreistelligen Millionenumsatz allein im ersten Jahr.

Auch der 1&1-Vorstand Jan Oetjen, verantwortlich für die E-Mail-Dienstleister GMX und Web.de, hat sich zu diesem Thema ausgelassen. Er würde den Preis für die DE-Mail eher bei 15 Cent ansiedeln. Grundsätzlich seien aber auch einstellige Beträge denkbar. Eine endgültige Preisstrategie steht laut Oetjen noch nicht fest.

Gemeinsam mit dem Bundesinnenministerium startete die Deutsche Telekom im Oktober 2009 ein Pilotprojekt der DE-Mail in Friedrichshafen. Für sechs Monate wird die Technologie nun erprobt. Bisher soll das System stabil laufen, sagte Oetjen.
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Na dann wird wenigstens das Briefgeheimnis gewahrt.
 
@mike1212: Naivität und Einfaltspinsel sind durch nichts zu ersetzen!
 
[re:2] Ramose am 06.02.10 16:20 Uhr
(+15
@Fusselbär: Außer mike meint es ironisch
 
@mike1212: Damit ist die Wahrung des Briefgeheimnisses gesichert. So sind die gesendeten Daten für Fremde absolut unsichtbar. Nun kann nur noch derjenige den Brief lesen, an dem er gerichtet ist. Das ist ein Datenschutz der ersten Klasse.
 
@Ramose: Also wenn das keine Ironie ist, wo dann? Ist doch mehr als offensichtlich.


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