Deutliche Abwendung von Videospielen zu sehen

Wirtschaft & Firmen Im Rahmen eines Fachseminars kam der Marktexperte Richard Gottlieb zu dem Ergebnis, dass traditionelle Spielsachen, dazu gehören unter anderem Fahrzeuge oder Puppen, auch weiterhin zu einem Teil des Spielelebens gehören werden. Grundsätzlich zeichne sich eine deutlich erkennbare Abwendung von Videospielen ab, sagte der Branchenexperte. Ein bedeutsamer Einflussfaktor für den Rückgang dieser Nachfrage sei das stark wachsende Angebot von kostenfreien Spielangeboten für Mobiltelefone und Computer.

Zahlreiche Spiele wie beispielsweise FarmVille, welches über das Soziale Netzwerk Facebook angeboten wird, lassen sich über den Browser spielen und stehen in der Regel kostenlos zur Verfügung. Der Experte geht von einem direkten Zusammenhang zwischen dem immer größer werdenden Angebot von gratis Internetspielen und den rückläufigen Ausgaben für Hardware-Systeme aus. In der kommenden Zeit werden die Verkaufszahlen von Videospielen weiter sinken, so der Experte.

Demzufolge soll vor allen Dingen die Handy-Technologie in diesem Zusammenhang an Bedeutung gewinnen. Zugleich soll elektronisches Spielzeug besonders in Kombination mit traditionellen Spielsachen zunehmend attraktiver werden.

In Zukunft könnten sich sodann Spielzeuge auch über Ländergrenzen hinweg verbinden und sich gegenseitig in gewisser Weise beeinflussen. Als Trend führte der Experte die Zusammenführung von unterschiedlichen Medien an.

Dadurch könnte man dem Spieler immer neue Aspekte einer Geschichte erzählen. Beispielsweise wäre dies bei einem Kinofilm denkbar, zu dem eine Kurznachricht auf das Mobiltelefon und ein Videoclip im Internet hinzukommen würden, teilte 'derStandard' mit.
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