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Samstag, 06. Februar 2010   

Nigeria-Connection: Polizei ruft zur Vorsicht auf

Spam & PhishingBislang beschränkte sich die Kommunikation bei dem sogenannten Nigeriabetrug in den meisten Fällen auf elektronische Post. Inzwischen sollen die Betrüger ihre Opfer auch immer häufiger per Fax ansprechen.

Bei dieser bekannten Masche des Betrugs wurden die Empfänger in der Regel per E-Mail kontaktiert und auf diesem Wege gebeten, eine Vorleistung für ein angebliches Millionenerbe zu überweisen. In den frei erfundenen Geschichten der Betrüger heißt es häufig, dass ein Verstorbener Geld in Millionenhöhe auf einer Bank deponiert habe.

Der Empfänger dieser betrügerischen E-Mails soll sodann als Erbe in das Spiel kommen. Den angepriesenen Betrag will man anschließend gerecht aufteilen. Sollten die Opfer dieses Betrugs tatsächlich dazu einwilligen, die Rolle des Erben zu übernehmen, so gehen wenig später Geldforderungen ein.

Damit sollen beispielsweise Kosten für einen Notar oder für Überweisungen beglichen werden. Mittlerweile soll sich die Kontaktaufnahme nicht mehr nur auf E-Mails beschränken. Laut 'derStandard' greifen die Betrüger auch immer öfter zum Faxgerät. In der Vergangenheit wurden mit dieser Masche schon Personen um hohe Beträge gebracht.

In einem aktuellen Fall wurde eine 70-Jährige aus dem Saale-Holzland-Kreis um mehr als 11 000 Euro betrogen. Das Geld schickte sie nach Italien und Ghana, heißt es einem Artikel der 'Südthüringer Zeitung'. Nach neuen Betrugsfällen warnt auch die Polizeidirektion Jena vor der Nigeria-Connection.
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