Betreiber von betrügerischem SMS-Dienst vor Gericht

Recht, Politik & EU Am Landgericht Braunschweig hat das Verfahren gegen einen Mann begonnen, dem Betrug mittels eines angeblichen SMS-Flirt-Dienstes zur Last gelegt wird. Rund 4 Millionen Euro Schaden soll er verursacht haben. Der Angeklagte ist geständig und wolle seine früheren Kunden so weit wie möglich entschädigen. Während des Tatzeitpunktes sei er sich keiner Schuld bewusst gewesen, berichtete der Fernsehsender 'NDR'. Die beteiligten SMS-Dienstleister hätten ihm nach Prüfung seines Geschäftskonzeptes erklärt, dass das Angebot völlig legal ist.

Bei dem Service wurde vorgegeben, Singles miteinander per SMS in Kontakt zu bringen. Der Preis lag bei 1,99 Euro pro Nachricht. Allerdings führten die Nutzer ihre Gespräche gar nicht mit potentiellen Partnern, sondern mit Mitarbeitern des Angeklagten.

Insgesamt rund 2 Millionen SMS wurden von den zahlreichen Kunden ausgetauscht, bevor der Schwindel aufflog und der Dienst stillgelegt wurde. Von dem millionenschweren Umsatz ist allerdings kaum noch etwas übrig. 40.000 Euro wurden bei dem Angeklagten beschlagnahmt und sollen für die Entschädigung der Betroffenen zum Einsatz kommen.
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