 Der Sicherheitsspezialist Alex Holden hat einen Weg gefunden, mit dem sich der Internet Explorer 6 durch Eingabe einer elfstelligen Zeichenfolge auf einfachste Art und Weise zum Absturz bringen lässt.
Holdens Angaben zufolge ist der Fehler auf einen Pufferüberlauf bzw. Pointer-Überlauf zurück zu führen, der im Internet Explorer 6 besteht. Die jüngeren Versionen des Microsoft-Browsers sind von dem Problem nicht betroffen, berichtet ' KrebsOnSecurity'.
URL-Bug lässt Internet Explorer 6 abstürzen
Microsoft wurde von Holden angeblich schon 2004 über den Fehler informiert. Der Softwarekonzern bestätigte das Problem zwar, sah aber keinen Handlungsbedarf, weil keine ernst zu nehmenden Sicherheitsprobleme zu erwarten sind. Den Fehler wollte man ursprünglich mit einem weiteren Service Pack beseitigen, was jedoch nie geschah.
Um den Fehler auszunutzen, muss man lediglich " ms-its:%F0:" in die Adresszeile des Internet Explorer 6 eingeben und Enter drücken. Der Browser quittiert die Eingabe mit einem Absturz. Zwar stellt der Bug kein Sicherheitsrisiko dar, er könnte aber dennoch zu einem nervtötenden Problem werden.
Krebs mutmaßt, dass ein Wurm in der Lage wäre, die Einstellung für die Startseite des Internet Explorer 6 so zu verändern, dass bei jedem Start die oben genannte Zeichenfolge aufgerufen wird. Der Nutzer wäre dadurch nicht mehr in der Lage, den Browser zu öffnen. Auch der Versand entsprechender Links in E-Mails oder Instant-Messenger-Nachrichten sei denkbar, heißt es.
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