Microsoft spendet Wissenschaftlern Azure-Kapazität

Wirtschaft & Firmen Der Software-Konzern Microsoft bietet Wissenschaftlern die Möglichkeit, die Leistung seines Cloud-Dienstes Windows Azure kostenlos zu nutzen. Ein entsprechender Vertrag wurde mit der National Science Foundation (NSF) der USA unterzeichnet. Vorerst gilt das Abkommen über einen Zeitraum von drei Jahren. Microsoft vergibt im Rahmen der Partnerschaft jeweils bestimmte Kontingente an Cloud-Kapazitäten an die NSF. Diese verteilt sie wiederum an Forschungseinrichtungen. Auch die nötigen Entwickler-Tools stellt Microsoft den Wissenschaftlern bereit, teilten die Partner mit.

Die Forscher können so relativ einfach und ohne Zusatzkosten an größere Rechenkapazitäten gelangen. Dies kann in einigen Fällen sogar Investitionen in einen eigenen Supercomputer überflüssig machen. Vor allem bei Projekten in der Genetik oder vergleichbaren Disziplinen, soll dies die Arbeit der Wissenschaftler erleichtern.

Ganz uneigennützig ist die Spende von Cloud-Kapazitäten durch Microsoft allerdings nicht. Der Konzern lenkt so die Aufmerksamkeit auf die Vorteile, die eine Nutzung der Cloud anstelle eigener Systeme bietet. Außerdem ermöglicht gerade die Zusammenarbeit mit größeren Forschungsprojekten eine Optimierung des Dienstes, wie sie mit dem Betrieb kleinerer Anwendungen kaum möglich wäre.
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