Microsoft spendet Wissenschaftlern Azure-Kapazität

Wirtschaft & Firmen Der Software-Konzern Microsoft bietet Wissenschaftlern die Möglichkeit, die Leistung seines Cloud-Dienstes Windows Azure kostenlos zu nutzen. Ein entsprechender Vertrag wurde mit der National Science Foundation (NSF) der USA unterzeichnet.

Vorerst gilt das Abkommen über einen Zeitraum von drei Jahren. Microsoft vergibt im Rahmen der Partnerschaft jeweils bestimmte Kontingente an Cloud-Kapazitäten an die NSF. Diese verteilt sie wiederum an Forschungseinrichtungen. Auch die nötigen Entwickler-Tools stellt Microsoft den Wissenschaftlern bereit, teilten die Partner mit.


Die Forscher können so relativ einfach und ohne Zusatzkosten an größere Rechenkapazitäten gelangen. Dies kann in einigen Fällen sogar Investitionen in einen eigenen Supercomputer überflüssig machen. Vor allem bei Projekten in der Genetik oder vergleichbaren Disziplinen, soll dies die Arbeit der Wissenschaftler erleichtern.

Ganz uneigennützig ist die Spende von Cloud-Kapazitäten durch Microsoft allerdings nicht. Der Konzern lenkt so die Aufmerksamkeit auf die Vorteile, die eine Nutzung der Cloud anstelle eigener Systeme bietet. Außerdem ermöglicht gerade die Zusammenarbeit mit größeren Forschungsprojekten eine Optimierung des Dienstes, wie sie mit dem Betrieb kleinerer Anwendungen kaum möglich wäre.
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Was kann man schon dagegen sagen? Ist doch ne super Sache mit Vorteilen für beide Parteien. Find ich gut und vor allem besser als irgendwelche sinnlosen "Nutzen Sie XYZ und sparen Sie 20%"-Werbeaktionen oder sowas.
 
@Slurp: Genau, gutes Marketing für Microsoft und kostenlose Serverpower für die Wissenschaft, wieso auch nicht. Vor allem haben die Wissenschaftler den Vorteil dass sie ihre Supercomputer nicht mehr selbst warten müssen. Und die Uptime der Systeme wird bei gut 100% liegen da MS ja Hyper-V benutzt und man damit Systeme bei einem Crash in Echtzeit auf ein anderes System verschieben kann...
 
@Slurp: Eine ähnliche Masche wie für Schulen. Erst kostenlos oder unschlagbar günstig anbieten, dann abhängig machen und dann hinterher kräftig abkassieren. Wäre nicht das erste Mal, dass diese Masche zieht. Microsoft macht überhaupt nix uneigennützig! Sogar Raubkopien wurden jahrelang geduldet, Hauptsache das schädliche Monopol bleibt erhalten ....
 
Vielleicht steht in den Verträgen, dass Microsoft Einsicht in die Berechnungen erhält.
 
[re:1] 0711 am 05.02.10 11:12 Uhr
(+7
@smoky_: und? wissenschaftliche arbeiten werden i.d.R. veröffentlicht und jeder darf sich bedienen wie er will


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