Unternehmen sehen Facebook & Twitter als Gefahr

Spam & Phishing Die Sicherheitsexperten von Sophos haben eine Studie veröffentlicht, in deren Rahmen die Nutzung von sozialen Netzwerken für Cyberkriminalität untersucht wurde. Vor allem Facebook und Twitter sollen beliebte Anlaufstellen für Kriminelle sein.

Sophos fand heraus, dass 57 Prozent aller Nutzer von sozialen Netzwerken bereits ein Opfer von Spam geworden sind - 70,6 Prozent mehr als im letzten Jahr. Zudem haben 36 Prozent in sozialen Netzwerken Malware zugesendet bekommen. Auch hier liegt eine Steigerung um knapp 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr vor.


Der Sophos-Mitarbeiter Graham Cluley hat das Problem erkannt. Demnach verbringen immer mehr Anwender ihre Zeit in sozialen Netzwerken und teilen dort empfindliche und wertvolle Informationen. Die Hacker haben mitbekommen, dass man dort das große Geld machen kann. Gleichzeitig ruft er die Nutzer auf, sich intensiver mit den Gefahren in sozialen Netzwerken auseinanderzusetzen.

Bei einer Umfrage unter 500 Unternehmen stellte Sophos fest, dass 72 Prozent der Arbeitgeber darüber besorgt sind, dass ihre Mitarbeiter durch die Nutzung von Social Networks die Firma gefährden könnten. Vor allem sensible Daten auf Firmen-PCs sehen sie in Gefahr. Hauptsächlich Facebook treibt den Unternehmern die Sorgenfalten ins Gesicht.
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"Hauptsächlich Facebook treibt den Unternehmern die Sorgenfalten ins Gesicht" da hilft nur eins... auf die Blacklist damit!
 
@JasonLA: Hilft auch nichts, wenn der IT-Mitarbeiter von zuhause über Infrastruktur/Passwörter der Firma plaudert... oder sich auf dem Heim-PC die Malware einfängt und dank Heimarbeitsplatz (kenne einige, die von Zuhause die Firmenmails abrufen und ins Intranet der Firma können) dann eben ein indirekter Zugang für Angreifer geschaffen wird.
 
@Tyndal: das hat jetzt aber nichts mehr mit facebook etc zu tun. Bevor ein Heimarbeitsplatz zu uns ins Netz darf muss er bestimmte Sicherheitskriterien erfüllen. Dafür hat die IT zu sorgen
 
@JasonLA: Die IT kontrolliert aber nicht monatlich, ob der Heimarbeitsplatz regelmäßig sein OS updated, ob der Virenscanner auf dem neuesten Stand ist... Klar wird da mit VPN & Co versucht eine sichere Leitung hinzukriegen, aber du hast als IT'ler nie die vollständige Kontrolle über den Heimarbeitsplatz
 
@Tyndal: Auf den Heimarbeitsplätzen, die unsere Firma zur verfügung stellt, läuft unser AntiVirus, der durch unseren Admin überwacht wird. Über die Softwareverteilung bekommt er sämtliche Updates. BTW: Privatrechner haben im Firmennetz nichts zu suchen


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