Nach Selbstmordserie: France-Télécom-Chef geht

Wirtschaft & Firmen Nachdem im Oktober 2009 bereits der stellvertretende Chef des französischen Telekommunikationskonzerns France Télécom gehen musste, trifft es nun auch den Boss Didier Lombard. Grund ist eine seit zwei Jahren anhaltende Selbstmordserie. Ursprünglich sollte der 67-jährige Lombard erst im Juni 2011 seinen Posten räumen, doch die aktuellen Ereignisse haben ihn zum Umdenken bewegt. Sein Nachfolger wird der derzeitige Vize Stéphane Richard. Der Führungswechsel steht im März an.

Die France Télécom beschäftigt insgesamt 186.000 Menschen, 32 davon haben sich in den letzten beiden Jahren umgebracht. In ihren Abschiedsbriefen wurde immer wieder der Druck am Arbeitsplatz als Grund für den Freitod genannt. Durch den Wegfall von 22.000 Arbeitsplätzen wurden viele Mitarbeiter in andere Städte versetzt, bekamen neue Vorgesetzte oder mussten sich mit neuer Technik auseinandersetzen. Dazu kamen noch persönliche Probleme.

Lombard hat gegenüber der französischen Tageszeitung 'Le Figaro' eingeräumt, dass er in der Vergangenheit Fehler gemacht hat. So gesteht er ein, dass er auf die dramatischen Ereignisse hätte früher reagieren müssen. Zwar hatte man im Sommer täglich eine Krisensitzung zu dem Thema, doch die beschlossenen Maßnahmen wurden erst im Oktober umgesetzt.
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