 Der Software-Konzern Microsoft hat bereits jetzt deutlich mehr Arbeitsplätze abgebaut als geplant. Im Januar des letzten Jahres hatte Unternehmenschef Steve Ballmer umfassende Entlassungen angekündigt.
Bis Juni 2010 sollte die Zahl der Stellen um 5.000 reduziert werden. In seiner quartalsweisen Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht wurde nun aber ausgeführt, dass bereits bis Januar 5.300 Stellen abgebaut wurden. Allein 800 Beschäftigte mussten das Unternehmen zum Jahreswechsel verlassen.
Die erste größere Entlassungswelle fand begann bereits im Januar 2009. 1.400 Mitarbeiter erhielten damals ihre Kündigung. Obwohl es bereits vor Ballmers Ankündigung Gerüchte über Stellenstreichungen gab, wirkte dies auf viele schockierend - immerhin handelte es sich um die ersten Massenentlassungen der Firmengeschichte.
Angesichts dessen, dass bereits fünf Monate vor Ablauf von Ballmers Plan 300 Beschäftigte mehr gefeuert wurden, ist derzeit unklar, wie es weitergeht. Konkrete Angaben machte das Management in der Mitteilung noch nicht.
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