Intel und Micron: 25-nm-Flash ist fertig entwickelt

Speicher Die Chiphersteller Intel und Micron haben die Produktion von Flash-Bausteinen um einen weiteren Schritt vorangebracht: Die Chips werden bald in einer 25-Nanometer-Bauweise hergestellt.

Entsprechende Muster eines 8 Gigabyte fassenden NAND-Chips verschickt Intel bereits an seine Kunden. Die Partner wollen im Frühjahr in die Messenproduktion einsteigen. Im Vergleich zu den aktuell gängigen Flash-Speichern sei bei gleicher Größe eine Verdoppelung der Kapazität möglich, berichtete die 'ComputerWorld'.


Troy Winslow, Marketingchef von Intels NAND-Abteilung, veranschaulichte die aktuelle Kapazität der Architektur anhand eines Vergleiches mit einer CD: Demnach würde ein Die von der Größe des Loches in der Mitte des optischen Datenträgers ungefähr die zehnfache Datenmenge Speichern.

Bei 25-Nanometer-Chips sinken die Produktionskosten für Flash-Speicher deutlich, da mehr Chips gleicher Kapazität aus einem Wafer geschnitten werden können. Durch das kleinere Design soll aber insbesondere auch die Herstellung noch kompakterer mobiler Geräte möglich werden, hieß es.

Hergestellt werden die neuen Chips von IM Flash Technologies (IMFT). Dabei handelt es sich um ein Joint Ventrue, das von Intel und Micron gegründet wurde.
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Ist ja gut und schön, dass es voran geht. Nur würde mich auch interessieren, ob dadurch SSDs auch mal für den Enduser erschwinglich werden. Aktuell sind die Preise ja noch ziemlich hoch.
 
@FFX: Ich denke das es da nicht nur um den Flash Preis geht. Ich denke derzeit werden ungefähr so viele SSD's verkauft wie hergestellt werden (können). Und warum sollte man die SSD billiger verkaufen wenn man alle um den doppelten Preis verkaufen kann?
 
@FFX: Das Problem mit SSDs ist, dass ein gefertigter funktionstüchtiger SSD-Chip nicht einfach so wie ein Computer-RAM betrieben werden kann. Für SSDs ist ein Controller erforderlich, der die Schreibzyklen sinnvoll "verteilt" usw. und die Firmware die dahinter steckt unterliegt den "Gesetzen" der Software (Fehler, Inkompatibilitäten usw.). Bei SSDs ist es z.B. nicht sehr sinnvoll, diese an der Kapazitätsgrenze zu betreiben da dann der Datendurchsatz drastisch sinkt. Das muss man halt durch Veränderung der Controllersoftware abmildern oder sogar herkömmlichen Cache einbauen. Diese ganzen Dinge abseits des eigentlichen SSD-Chips, treiben die Kosten auch in die Höhe und deshalb wird es wohl noch etwas dauern, bis die neuen 25nm-SSD-Chips kostengünstig zur Verfügung stehen.
 
[re:3] c80 am 01.02.10 11:52 Uhr
(+1
@FFX: Quatsch, die 80er Postville gibts schon für unter 200Euro und die reicht als Systemplatte volkommen aus. Wenn ich bedenke was ich vor zwei Jahren für meine 64GB SSD ausgegeben habe... Und ich bereue nichts!
 
@c80: Stimmt, ich finde die Postville SSD sind inzwischen sehr günstig zu haben, vor allem wenn man die heutigen Preise mit den Anfangspreisen der Intels vergleicht. Ich gehörte damals zu den Early Adoptern der X25-E :) aber auch ich habe nichts bereuht und setze immer noch mehrere Intels ein. Im Notebook ne 80er G1 M, im Desktop ne 160er G2 M und im HTPC auch ne 80er G1 M. Und habe vor einigen Tagen 2 G1 E's verkauft. Mir ist noch keine einzige SSD kaputt gegangen.


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