EFF weist auf Fingerabdruck des Browsers hin
Die Electronic Frontier Foundation (EFF) führt mithilfe des Tools Panopticlick vor, wie Betreiber von Webseiten auf die Identität der Besucher schließen können. Ein kurzer Test mit diesem Werkzeug zeigt, was den Browser identifizierbar macht.
Hierbei soll es keine Rolle spielen, welchen Browser die Benutzer einsetzen. Jeder Browser kann so individuell konfiguriert werden, dass die Webseitenbetreiber auf die Identität der Anwender schließen könnten. Zu diesem Zweck hat die US-amerikanische Electronic Frontier Foundation ein Werkzeug namens 'Panopticlick' entwickelt.
Laut der EFF kann dieses Tool innerhalb von wenigen Sekunden enthüllen, was den jeweiligen Browser einzigartig und letztlich identifizierbar macht. Dabei soll es nicht relevant sein, ob die Anwender beispielsweise auf den Privacy-Mode des Firefox-Browsers oder sogar auf verschlüsselte Kommunikationsverbindungen wie Tor setzen.
Aus vielen verschiedenen Elementen setzt sich letztlich ein "Bild" des Browsers zusammen. Nach dem Download des Browsers beginnen viele Nutzer, bestimmte Erweiterungen und Plugins zu installieren. Dies sei eines der Elemente, welches das Bild des Browsers bestimmt. Ein weiteres Identifikationsmerkmal ist die individuelle Konfiguration des Rechners.
Relevante Angaben seien in diesem Zusammenhang beispielsweise das installierte Betriebssystem oder die eingesetzten Komponentenversionen. Die dabei relevanten Einstellungen können unter Umständen so einzigartig sein, dass sie nur auf einen von tausenden Besuchern zutreffen. Im Zuge dieses Tests hat die EFF eigene anonymisierte Besucherstatistiken angefertigt und ausgewertet.
Weitere in diesem Zusammenhang interessante Informationen sind laut der Electronic Frontier Foundation die verwendeten Schriftarten und Angaben über die Größe des Bildschirms und der Zeitzone. Zusammengesetzt ergeben diese Informationen sodann einen Fingerabdruck des Browsers, der die Besucher identifizierbar macht.
Perfekt verfolgen lassen sich damit die Internetnutzer zum momentan Zeitpunkt noch nicht. Ferner sei dieses Verfahren auch kein Ersatz für die üblicherweise eingesetzten Cookies, so die EFF.
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