 Kurz nach der Vorstellung des iPads übte die ' Free Software Foundation' (FSF) Kritik an diesem Gerät beziehungsweise an den verwendeten DRM-Funktionen. Maßgeblich fühlt sich die FSF an den damit verbundenen Einschränkungen gestört.
Hardware, welche die Möglichkeiten der Kunden sehr stark einschränkt, bezeichnet die FSF als "Defective by Design". Als schon bei der Auslieferung defekt gilt eine Hardware beispielsweise dann, wenn die darauf laufende Software oder die darauf gespeicherten Dateien nicht nach Belieben verändert werden können.
Apple verstößt mit dem iPad gegen diese beiden Punkte, heißt es von der FSF. Ferner spricht die FSF in diesem Zusammenhang von "iBad for Freedom" und warnt vor der Benutzung.
DRM kommt bei dem iPad in unterschiedlichen Formen zum Einsatz. Zunächst lässt sich auf dem Gerät nur Software aufspielen, die aus dem offiziellen Apple App Store stammt. Überdies kann Apple über eine Netzwerkverbindung jederzeit neue Funktionen hinzufügen oder entfernen.
Und auch die Inhalte, dazu gehören unter anderem die über iTunes heruntergeladenen Videos, unterliegen bestimmten DRM-Bestimmungen (Digital Rights Management). Seit einiger Zeit unterliegt die von Apple angebotene Musik keinen derartigen Einschränkungen mehr.
Unter dem Strich hält die FSF fest, dass jeder Benutzer die vollständige Kontrolle über die Hardware haben sollte, die er kauft. Mit DRM werde ihm diese Kontrolle allerdings entzogen, meint die Free Software Foundation.
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