Nokia scheint Trendwende geschafft zu haben

Wirtschaft & Firmen Der finnische Handy-Hersteller Nokia hat sich offenbar gefangen. Die Verkaufszahlen stiegen im letzten Quartal ebenso wie der Marktanteil. Dies machte sich in einem satten Gewinn bemerkbar. 126,9 Millionen Geräte konnte Nokia absetzen. Das entspricht im Jahresvergleich einem Wachstum um 17 Prozent. In der Folge stieg der Marktanteil von 37 auf 39 Prozent. Mit einem solch guten Ergebnis hatten die Analysten im Vorfeld nicht gerechnet. Ihre Prognose lag bei lediglich 121 Millionen verkauften Handys.

Nokia konnte daraufhin einen Nettogewinn von 948 Millionen Dollar ausweisen. Im Vierten Quartal des Vorjahres waren es 576 Millionen Euro. Allerdings musste beim Umsatz ein Rückgang um 5,3 Prozent auf 11,99 Milliarden Dollar verbucht werden, was darauf hindeutet, dass Nokia vor allem billige Handys in großen Mengen verkaufen kann.

Im Smartphone-Bereich hat das Unternehmen hingegen weiterhin Probleme. Ein klares Konzept ist kaum erkennbar. So profitiert der Konzern zwar noch von seiner guten Ausgangsposition, der Marktanteil im High End-Segment ist aber seit Längerem rückläufig.

Die aktuellen Zahlen stimmten aber zumindest die Anleger optimistisch. Zumal der Konzernvorstand für das laufende Jahr durchaus positive Prognosen veröffentlichte. So will Nokia den Anteil am Handymarkt, der voraussichtlich um 10 Prozent zulegen wird, zumindest stabil halten können.
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