Google integriert Social Search in Suchergebnisse

Internet & Webdienste Im letzten Jahr hat Google mit der Social Search einen experimentellen Dienst gestartet, mit dem man soziale Netzwerke durchsuchen kann, um relevante Ergebnisse aus dem Freundeskreis zu erhalten. Jetzt wurde die Social Search in die regulären Suchergebnisse aufgenommen.

Im ersten Schritt legt man auf google.com/profiles sein persönliches Profil an. Hier können Informationen wie Wohnort, Beruf, letzte Schule und vieles mehr hinterlegt werden. Sucht eine andere Person nach Ihrem Namen, so findet er vorrangig die von Ihnen hinterlegten Informationen.

Google Social Search - Eine Einführung

Im zweiten Schritt verbindet man sein persönliches Profil mit den sozialen Netzwerken, in denen man aktiv ist. Dazu gehören auch Blogs, Online-Fotoalben wie Picasa und Flickr, Videoportale und vieles mehr. Befinden sich dort Inhalte, die für eine Suchanfrage interessant sein könnten, so werden sie zukünftig in einem separaten Bereich dargestellt.

Doch die Social Search geht noch einen Schritt weiter. Sie durchsucht nicht nur die frei zugänglichen Inhalte der Freunde, sondern auch die Inhalte der Freundesfreunde. Vor allem dann, wenn man auf der Suche nach Meinungen oder Einschätzungen ist, sind diese persönlichen Suchergebnisse sehr interessant.

So funktioniert Googles Social Search

Laut den Entwicklern handelt es sich ausschließlich um Daten, die frei zugänglich sind und einem Nutzer auch ohne Google zur Verfügung stehen würden. Man will sie jedoch an einem Ort, nämlicher der normalen Suche und der Bildersuche, vereinen, um sie leichter nutzbar zu machen.
Diese Nachricht empfehlen:
 
So können zukünftigte Arbeitgeber noch einfacher nach persönlichen Informationen suchen! :-)
 
[re:1] web189 am 28.01.10 10:40 Uhr
(+11
@Layor: Naja, man sollte im Internet keine Daten veröffentlichen, die nicht ohnehin jeder bekommen darf. Wer Saufbilder und Sprachbehinderungen zur Schau stellst, ist selbst Schuld. Ich finde dieses Feature nicht schlimm - eigentlich ist es eine konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Suchtechnologie.
 
@web189: solange der jeweilige nutzer volle kontrolle über das hat, was er preisgibt find ich das auch ok. leider kann man das nicht immer gewährleisten. ich muss immer wieder mitansehen, wie freunde mich auf peinlichen fotos verlinken die noch nicht mal was mit mir zu tun haben... nervig.
 
... und die DB von Google wächst und wächst...
 
@Lindheimer: Das stimmt, leider ist man oftmals machtlos. Das liegt allerdings nicht an der Rechtslage oder dem Internet - sondern einfach daran, wie mit Daten umgegangen wird. Schließlich gibt es das Recht am eigenen Bild, nur gegenüber Freunden ist das immer etwas problematisch. Ich sehe hier die Betreiber der Social Networks in der Pflicht, ihre Bestimmungen zu verschärfen und nur Bilder zuzulassen, die keine fremden Personen zeigen. (Oder zumindest erst bestätigen zu lassen) Natürlich würde das System bei einer derartigen Masse von Bildern nicht funktionieren, dennoch sollte sich dort etwas tun.


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