Toshiba hat 14-Terabyte-Festplatten im Visier

Speicher Forscher des japanischen Elektronikkonzerns Toshiba haben auf einer Konferenz eine neue Festplatten-Technologie namens Bit-Patterned Media (BPM) und die dazugehörigen Schreib-Lese-Köpfe vorgestellt. Den Angaben zufolge kann unter Einsatz von BPM die Speicherdichte auf den Plattern deutlich gesteigert werden. Derzeit arbeite man an bis zu 5 Terabit pro Quadratzoll, so die Forscher. Zum Vergleich: In den aktuellen Toshiba-Festplatten im 2-Zoll-Format mit 640 Gigabyte Kapazität liegt die Speicherdichte bei 528,5 Gigabit pro Quadratzoll, so die Forscher auf der Konferenz "Magnetism and Magnetic Materials Intermag".

Zur Fertigung von BPM-Medien greifen die Forscher auf einen Effekt zurück, bei dem sich die einzelnen Magnet-Partikel auf dem Plattern bei der Fertigung selbst anordnen. Damit hat man jetzt bereits eine Speicherdichte von 2,5 Terabit pro Quadratzoll erreicht, hieß es.

Auch die dazugehörige Nano Contact Magneto-Resistive (NCMR)-Technologie für die Schreib-Lese-Köpfe konnten die Forscher schon vorweisen. NCMR-Köpfe können nach dem bisherigen Forschungsstand mit Plattern arbeiten, die 2 bis 5 Terabit pro Quadratzoll aufweisen.

Mit der neuen Technologie lassen sich letztlich als Notebook-Festplatten herstellen, die bis zu 3,2 Terabyte Speicherplatz aufweisen. Bei Festplatten für Desktop-PCs würde die BPM-Technologie sogar Medien mit einer Kapazität von 14 Terabyte ermöglichen.
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