Deutscher Notebook-Markt: 10-Mio.-Marke in Sicht

Wirtschaft & Firmen 9,7 Millionen mobile Computer sollen in diesem Jahr in Deutschland über den Ladentisch gehen - mehr als je zuvor. Das entspräche im Vergleich zu 2009 einer Steigerung um 11 Prozent. Diese Prognose gab der IT-Branchenverband BITKOM heute in Berlin ab. Die Schätzung basiere auf aktuellen Erhebungen, hieß es. Somit würden etwa eine Million Notebooks, Netbooks und Tablet-PCs mehr gekauft werden, als in den vergangenen zwölf Monaten, in denen das Segment den PC-Markt stützte.

"Die 10-Millionen-Grenze ist bei den Notebook-Verkäufen in greifbarer Nähe", sagte BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer. Insbesondere das mobile Internet sei einer der Trends des Jahres. "Die Nutzer wollen am liebsten überall ins Web - und das möglichst einfach, schnell und preiswert", so Scheer.

Gut ein Drittel der mobilen Computer sind Netbooks. Das entspricht 3,5 Millionen Stück. Aber auch andere Produkte werden sich weiter etablieren, ist sich der Verband sicher. Insbesondere E-Book-Reader und Tablets stehen demnach in diesem Jahr zusätzlich auf der Agenda.

Der heftig tobende Preiskampf zwischen den Herstellern wird der Einschätzung zufolge aber dazu führen, dass die Umsatzentwicklung nicht mit dem stark wachsenden Geräte-Verkauf mithalten kann. 4,9 Milliarden Euro werden voraussichtlich fließen - das wären nur 2 Prozent mehr als im letzten Jahr.

Preisvergleich: Notebooks
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