BITKOM: Internet-Politik derzeit ein "Flickenteppich"

Recht, Politik & EU Eine bessere Koordination der Internet-Politik forderte der IT-Branchenverband BITKOM heute anlässlich des heutigen Europäischen Datenschutztages. Das betreffe vor allem dem Daten- und Verbraucherschutz im Web.

BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer bezeichnete die aktuelle Situation in dem Bereich als "Flickenteppich". "Heute regeln oft mehrere Gesetze dieselben Themen, und zahlreiche politische Gremien und Ministerien arbeiten an den gleichen Fragen der digitalen Zukunft. Wir brauchen eine Internetpolitik aus einem Guss", sagte er.


Seiner Ansicht nach, sei es notwendig, das Datenschutz- und Medienrecht einer umfassenden Anpassung zu unterziehen, die der Web-2.0-Ära entspricht. Dazu müsse eine entsprechende zentrale Stelle in der Bundesregierung geschaffen werden. "Ähnlich wie einen Staatsminister für Kultur brauchen wir einen Staatsminister für das Internet mit Kabinettsrang", so Scheer.

Wie der BITKOM-Chef weiter ausführte, müssten aber auch Themen rund um das Thema Freiheit und Sicherheit in eine größere gesellschaftliche Debatte eingebracht werden. "Themen wie Internet-Sperren, Online-Durchsuchungen, Überwachung und Urheberrecht müssen öffentlich breiter diskutiert werden", sagte er.

Die Netzpolitik der Zukunft müsse eine Balance zwischen Sicherheit und Freiheit finden und den Graben zwischen unbekümmerten und übervorsichtigen Internet-Nutzern schließen. "Die einen gäben ohne Bedenken ihr ganzes Leben im Web preis, andere verzichteten aus Angst vor Ausspähung sogar auf Online-Shopping", beklagte Scheer.
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Blaablaaa wie immer... die BITKOM kann auch nicht eine Woche mal das Geplapper einstellen und WF muß auch immer gleich darüber berichten wenn sie wieder die Fahne der aktuellen Windrichtung angepasst haben.
 
@lutschboy: vor allem kommt von den Bit-Komikern auch nix konstruktives. Gut, von unseren Vertretern aus der ewig gestrigen Zunft ist normal eh nix zu erwarten, daran muss man sich doch langsam gewöhnt haben. Und das die Internet Politik nur Alibi Politik ist, damit man das Gefühl hat, es tut sich was, hauptsache irgendwas, egal obs nütztlich is oder nich, es darf nich der Gedanke aufkommen, dass die in Berlin nix machen. Damit man ja nicht anfängt, darüber nachzudenken, die Bösewichter aus ihrem Sessel zu schubsen...daher macht man irgendwas, damit sich die Welt pseudoartig weiterdreht
 
[re:2] Yun am 27.01.10 12:42 Uhr
(+1
@lutschboy: Diese sogenannten Nachrichten über BITKOM sind für mich die aufdringlichste Form der Werbung die ich kenne!
 
@Rikibu: "daran muss man sich doch langsam gewöhnt haben.": DAS IST JA GERADE DAS PROBLEM ! Die Leute gewöhnen sich an die gestammelten Werke, und merken garnicht, wie sie eingelullt werden und glauben zum Schluss alles, wenn man es nur oft genug erzählt !!
 
@winfuture: Bitte aufhören, diesen BITKOM-Nachrichtenmüll auf noch zu pushen !


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