Google Reader verwandelt Webseiten in RSS-Feeds

Internet & Webdienste Mit dem Google Reader lassen sich ab sofort Webseiten auf Änderungen überwachen, selbst wenn kein RSS-Feed offiziell angeboten wird. Der Reader von Google wandelt zu diesem Zweck die Webseite selbst zu einem Feed um. Bislang steht dieses Feature allerdings nur in der englischsprachigen Version des Dienstes zur Verfügung. Die Nutzer aus dem deutschsprachigen Raum können die Funktion des Google Readers aber trotzdem schon ausprobieren, indem sie in den Spracheinstellungen auf Englisch wechseln.

Anschließend muss die URL der jeweiligen Webseite in bekannter Weise eingegeben werden. Sollte der Online-Feed-Reader keinen News-Feed entdecken können, so lässt sich ein eigener Feed anlegen. Der Reader prüft die gewünschten Webseiten sodann in unbekannten Abständen auf Änderungen.

Nach einem Eintrag der Webseite in den Google Reader können die Spracheinstellungen wieder entsprechend umgeschaltet werden. Wann eine offizielle Version dieses Features für den deutschsprachigen Markt scheint, teilte der Internetkonzern in dem veröffentlichten 'Blogbeitrag' nicht näher mit.

Betreiber von Webseiten können durch bestimmte Angaben im Quelltext verhindern, dass die Nutzer des Google Readers eigene Feeds anlegen können.
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