 Die Chefin von Mozilla hat vor einer Behinderung der weiteren Entwicklung des Internets gewarnt, die durch eine zu starke Regulierung und eine zu strenge Gesetzgebung entstehen könnte.
Neue Gesetze machen es ihrer Meinung nach schwer, offene Netzwerke zu betreiben. Wie Mitchell Baker anlässlich der DLD Konferenz in München erklärte, würde man als Betreiber eines Netzwerks heutzutage schnell für die heruntergeladenen Inhalte verantwortlich gemacht, ob diese nun legal sind oder nicht, berichtet ' SeattlePI'.
Würde man das gleiche Prinzip auf Straßen anwenden, müssten Städte zum Beispiel sicher stellen, dass auf ihren Straßen keine illegalen Aktivitäten stattfinden, verglich Baker. Sie warnte vor den langfristigen Konsequenzen einer derart unsinnigen Regulierung.
Der Ausbau des Internets werde dadurch erschwert, was letztlich keine positive Entwicklung darstellt. Mozilla setzt sich seit Jahren für die Nutzung des Internets als offenes Netzwerk ein, das vor allem jedermann gleichermaßen die Möglichkeit zum Zugriff auf Informationen bietet.
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