Mozilla: Gesetze behindern Entwicklung des Internets

Internet & Webdienste Die Chefin von Mozilla hat vor einer Behinderung der weiteren Entwicklung des Internets gewarnt, die durch eine zu starke Regulierung und eine zu strenge Gesetzgebung entstehen könnte.

Neue Gesetze machen es ihrer Meinung nach schwer, offene Netzwerke zu betreiben. Wie Mitchell Baker anlässlich der DLD Konferenz in München erklärte, würde man als Betreiber eines Netzwerks heutzutage schnell für die heruntergeladenen Inhalte verantwortlich gemacht, ob diese nun legal sind oder nicht, berichtet 'SeattlePI'.


Würde man das gleiche Prinzip auf Straßen anwenden, müssten Städte zum Beispiel sicher stellen, dass auf ihren Straßen keine illegalen Aktivitäten stattfinden, verglich Baker. Sie warnte vor den langfristigen Konsequenzen einer derart unsinnigen Regulierung.

Der Ausbau des Internets werde dadurch erschwert, was letztlich keine positive Entwicklung darstellt. Mozilla setzt sich seit Jahren für die Nutzung des Internets als offenes Netzwerk ein, das vor allem jedermann gleichermaßen die Möglichkeit zum Zugriff auf Informationen bietet.
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Der Vergleich mit den Straßen in Städten ist sehr treffend. Ein solcher Apell an die Vernunft der Regulierenden würde aber voraussetzen, dass diese sich mit der Sache und den vernunftorientierten Argumenten auseinandersetzen und nicht nur auf ihr Klientel und die Zahlen auf ihrem Konto achten. Desweiteren ist ein gewisses Maß an Kompetenz vonnöten, damit solche Argumente auch verstanden werden können. Das Totschlagargument "Das Internet ist doch was ganz anderes." wird auch hier wieder seinen Platz finden.
 
@WemmZi: Ja kann ich nur zustimmen der vergleich mit dem Straßen in Städten ist, ohne ironie, wirklich, ich mag behaupten: Genial! Wär schön wenn ich die Stadt für den Einbruch bei mir zuhause haftbar machen könnte weil ja zuwenig aufgepasst wird, schön dämlich.
 
@WemmZi: ähhm, auf der Straße wird illegales Treiber (durch "die Stadt") unterbunden. Und das schon seit Jahrhunderten. Wieso nicht auch im Netz? Frei verfügbare Informationen haben absolut nichts mit Machenschaften gemein, bei denen du auf der Straße schon lange lebenslänglich bekommen hättest! Es kann nicht sein, dass jeder machen kann, was er will, und dann auch noch mit der Sicherheit, "mir kann nichts passieren, ich bin ja im Netz" Ein Music-video bei youtube ist illegal und dewegen gesperrt. Aber gegen Kinderpornographie und offensichtiche, hinterlistige u. arglistige Abzocke u.d.g.m wird nur mit samthandschuhen vorgegangen, ...ja gehts noch!?
 
@notme: Da stimme ich mit Dir überein. Ich bin der Meinung, dass die Betreiber versuchen sollten ihre Plattformen "sauber" zu halten. Sie sollten jedoch nicht dafür haftbar gemacht werden, wenn jemand den angebotenen Service mißbraucht und sie diesen Umstand nicht schnell genug beseitigt haben. Von Rechts- oder Gesetzesfreiheit ist ja auch nicht die Rede, sondern von einer Knebelung durch Gesetze.
 
@notme: Es ist ja auch OK, dass das Internet Gesetzen Unterliegt und dass diese mit Strafen verbunden sind. Jedoch sorgt die Stadt dafür, dass solche Taten auf der Straße geahndet und verfolgt werden (OK, dass sollte der Provider ja auch tun, z.B. durch die herausgabe von IPs etc), aber die Stadt kann nicht zur verantwortung gezogen werden, wenn vll doch irgendwo jemand ausgeaubt wird! Und genau das soll bei den Providern passieren..... Frei nach dem Motti "Wenn wir den User nicht bekommen, dann zahlst ebend Du!" und das kann nicht der Weg sein!


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