Google-Betriebssystem Chrome OS mit Mediaplayer

Andere Betriebssysteme Der leitende Entwickler für Chrome OS hat angekündigt, dass man einen voll funktionsfähigen Mediaplayer in das Betriebssystem von Google integrieren wird. Dieser soll vom Funktionsumfang her mit dem Windows Media Player vergleichbar sein.

In einem Interview mit 'Ars Technica' sagte Matthew Papakipos, dass der Mediaplayer in Chrome und Chrome OS integriert werden soll. Da Chrome OS komplett auf Web-basierte Dienste setzt, wäre es ohne einen Mediaplayer schwierig geworden, lokal abgespeicherte MP3-Dateien zu verwalten und abzuspielen. Papakipos erklärte, dass Chrome OS derartige grundlegende Aufgaben eines Betriebssystems erledigen kann.

Chrome OS - Das Betriebssystem von Google

Eine weitere Besonderheit in Chrome OS: Bislang ist man es von Windows und Linux gewöhnt, dass bei einem Klick auf einen mailto-Link das E-Mail-Programm geöffnet wird. Unter Chrome OS soll in diesem Fall Google Mail in einem neuen Tab aufgerufen werden. Ein ähnliches Verhalten wird auch bei Office-Dokumenten zu beobachten sein, die man automatisch in Google Docs öffnen können wird.

Das Ziel von Google ist es, Chrome OS zu einem besonders leichten und damit schnellen Betriebssystem zu machen. Die aktuellen Alpha-Versionen booten in weniger als fünf Sekunden auf einem Netbook. Bis zum offiziellen Start Ende 2010 soll dieser Wert auf drei Sekunden schrumpfen.
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Solange auch VLC darauf läuft, ist es okay.
 
@zivilist: Glaube ich kaum. Soweit ich weiß soll es soetwas wie lokal installierte Programme nicht geben. Alles läuft über Webdienste. Der angekündigte Mediaplayer dürfte wohl mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit unaustauschbar im System veranktert sein.
 
@HazardX: nein, soweit ich weiß, wird nicht alles zwangsläufig über webdienste laufen. man wird auch programme entwickeln können, die zwar die webtechniken nutzen, aber trotzdem lokale programme sind.
 
@laboon: Warum Programme lokal installieren, wenn man doch mit der entsprechenden Technik quasi nur noch sowas wie eine Thin Client braucht mit dem man vor überall online gehen kann. Mein Opa braucht auf seinem alten Rechner mit Win 2K und 256MB Ram länger ne 200 MB Word Datei zu öffnen als ich zum Download. Wenn das Internet weiterhin im M/Bit Bereich entwickelt und mit entsprechenden Up/Downloadraten weiter verbreitet wird, sehe ich da auf jeden Fall Potenzial.
 
@derberliner06: dem widerspreche ich ja auch nicht. Ich wollte lediglich HazardX's aussage korrigieren, dass es angeblich keine lokalen programme geben wird. und das ist nun mal falsch. Aber alles über webdienste laufen zu lassen, würde mir persönlich nicht so sehr gefallen. Ich bin lieber selbst herr meiner programme und vor allem Daten. Dass ich meine Daten im Web speichern soll, ist ein schrecklicher gedanke für mich. Ich hoffe Cloud-Computing wird in Zukunft das heutige arbeiten mit dem PC nicht komplett verdrängen.


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