Streit um Xbox-Zubehör: Microsoft verweist auf Apple

Microsoft Konsolen Microsoft beruft sich im Streit um die Zulässigkeit unautorisierter Zubehörprodukte für die Xbox 360 ausgerechnet auf die Auseinandersetzung zwischen Apple und dem Mac-Kloner Psystar, der seine Aktivitäten mittlerweile aufgeben musste. Wenn es Apple möglich sei, einem anderen Computerhersteller den Verkauf von Rechnern mit seinem Betriebssystem Mac OS X zu untersagen, müsse es Microsoft ebenso möglich sein, einem anderen Zubehöranbieter den Verkauf von unautorisierten Erweiterungen für die Xbox 360 zu verbieten, so die Argumentation laut 'TechFlash'.

Microsoft will mit dieser Logik eine im November von der Firma Datel, die eigene Speicherkarten und Controller für die Xbox 360 anbietet, angestrengte Sammelklage abwenden. Laut Datel strebt Microsoft ein Monopol für "Multiplayer Online Dedicated Gaming Systeme" an und missbraucht seine vorherrschende Position, um unberechtigt in den Markt für Zubehörprodukte einzugreifen.

Microsoft hatte im letzten Jahr ein Update für seine Spielkonsole veröffentlicht, mit dem der Anschluss von Speichermodulen und Controllern von Anbietern ohne offizielle Lizenz erschwert wurde. Ein ähnliches Vorgehen ist auch bei anderen Konsolenherstellern üblich.

Für Microsoft ist die Sache klar: Der Konsolenanbieter entscheidet, wer Zubehör anbieten darf. Da diese Beschränkung bereits vor der Einführung der Konsole bekannt gemacht wurde, sieht man sich in Redmond rechtlich auf sicherem Boden. Um dies zu untermauern, verwies der Konzern auf Apples Politik, die einen Vertrieb von Mac OS X nur auf seinen eigenen PC-Systemen erlaubt.

Auch die Xbox 360 werde mit einem Lizenzabkommen ausgeliefert, in dem Microsoft das Recht eingeräumt wird, die Verwendung von unautorisiertem Zubehör zu unterbinden. Die Kunden würden daher von vornherein zustimmen, gegen derartige Produkte vorzugehen. Außerdem würde durch die auf Datels Speicherkarten mitgelieferten Cheats das Nutzungserlebnis von Xbox LIVE verschlechtert, so das Unternehmen.
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