 Microsoft hat die Systemanforderungen für Office 2010 bekannt gegeben. Das neue Büropaket benötigt im Grunde die gleiche Hardware-Ausstattung, wie sie für Office 2007 empfohlen wurde, es gibt jedoch einige Neuerungen.
Grundsätzlich gilt aber wie schon bei Windows 7, dass auch Office 2010 auf Systemen, auf denen die Vorgängerversion problemlos läuft, ohne eine Aufrüstung der Hardware eingesetzt werden kann. Es wird allerdings mehr Festplattenkapazität benötigt und eine DirectX9.0c-kompatible Grafiklösung sollte vorhanden sein, so Alex Dubec von Microsoft im Office-Teamblog.
Wie schon bei Office 2007 nennt Microsoft auch für Office 2010 als Mindestanforderung einen 500-Megahertz-Prozessor und 256 Megabyte Arbeitsspeicher. Außerdem benötigen die einzelnen Anwendungen nun jeweils rund 500 Megabyte mehr Festplattenspeicher. Die verschiedenen Varianten des Office-Pakets brauchen daher jeweils 0,5 bis 1,5 GB mehr Speicher.
Die Gründe für den Anstieg der mindestens benötigen Festplattenkapazität sind laut Microsoft vielfältig. So wird unter anderem durch neue Funktionen mehr Platz benötigt. Durch eine Änderung der Ausstattung der verschiedenen Office-Pakete ändern sich außerdem auch deren Speicheranforderungen. Hinzu kommt, dass das Ribbon-Interface bei weiteren Anwendungen eingeführt wird, was ebenfalls mehr Festplattenspeicher notwendig macht.
Da mit Office 2010 neue Funktionen Einzug halten, die die Grafikkarte zur Darstellung von Effekten und ähnlichem verwenden, muss diese DirectX9.0c unterstützen. Microsoft empfiehlt zudem mindestens 64 MB Grafikspeicher. Wer die Effekte und Animationen in PowerPoint 2010 besonders intensiv nutzen will, sollte eine bessere Grafikkarten installieren, so der Rat von Microsoft.
Weitere Informationen: Office 2010: Test & Bilder der Beta
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