Notebook-Komponenten werden 2010 deutlich billiger

Notebook Die Großhandelspreise für Notebook-Komponenten wie verschiedene Anschlüsse und Scharniere für die Anbringung der Displays werden in diesem Jahr voraussichtlich deutlich sinken.

Davon gehen die Hersteller laut einem Bericht des taiwanischen Branchenmagazins 'DigiTimes' aus. Hintergrund ist ein zunehmender Druck, den die großen Produzenten auf ihre Zulieferer ausüben. Diese versuchen, den Preiskampf am Endkundenmarkt verstärkt auf kleinere Komponenten-Hersteller weiterzugeben.


Durch den harten Konkurrenzkampf waren die Gewinnmargen der Auftragsproduzenten in Taiwan, wo der überwiegende Teil der weltweit verkauften Notebooks hergestellt wird, massiv gesunken. Dem entsprechend wird nun versucht, den so entstandenen Druck an andere weiterzugeben.

Den Angaben zufolge machte sich das Problem bereits in der Häufigkeit bemerkbar, wie oft die Preise für große Abnahmemengen neu verhandelt werden. Die Notebook-Hersteller vereinbarten bisher in der Regel einmal pro Jahr mit jedem ihrer Zulieferer einen Stückpreis. Jetzt wurde auf einen quartalsweisen Rhythmus umgestellt.

Trotzdem sehen die Zulieferer optimistisch auf das neue Jahr. Man geht davon aus, dass die Gewinnmargen zwar sinken werden, die allgemein steigende Nachfrage aber dafür sorgt, dass letztlich trotzdem ein höherer Überschuss verbleibt.

Preisvergleich: Notebooks
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"Druck wird weitergegeben"...aha...mal sehen ob die Preissenkung auch den Endnutzer erreicht.
 
@Shaitan: Ja klar! In Form von Lohnsenkungen.
 
@Shaitan: klar und was hat opel davon gehabt, daß sie in den 90'ern druck auf die zulieferer ausgeübt haben? einen haufen reklamationen. klar lieferten die zulieferer zu den vorgegebenen preisen, aber für einen entsprechenden preis gibts eben nur die entsprechende qualität. opel konnte sich bis heute nicht wirklich von diesem fehler erholen. genauso wird es sich auf die qualität der notebooks aufwirken.
 
Sollten nicht die Display Drastisch teurer werden (wf-news) ? war wohl mal wieder eine ANALysten-Vorhersage....
 
Am Ende trifft es eh wieder die Arbeiter die mit Hungerlöhnen abgespeist werden. Es lebe die Wirtschaft.


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