YouTube: Live-Konzerte gegen Gebühr geplant

Musik- / Videoportale Das Videoportal YouTube will zukünftig Live-Konzerte gegen eine Gebühr streamen. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur 'dpa' sagte der Manager Patrick Walker, dass die Live-Streams für ein Pay-per-View-Modell sehr geeignet sind.

So konnte man in der Vergangenheit bereits positive Erfahrungen sammeln. Im letzten Jahr streamte man ein Konzert von U2, in diesem Jahr von Alicia Keys, jeweils mit Hilfe von Werbung finanziert. Zudem bietet man in dieser Woche zum ersten Mal Spielfilme gegen Bezahlung an. Dabei handelt es sich um fünf Titel des Sundance Festival.


"Wir werden auch künftig vor allem ein werbefinanziertes Portal sein, aber Bezahlinhalte können in manchen Segmenten sinnvoll sein", sagte Walker, YouTube-Direktor für Videopartnerschaften in Europa. Derzeit werden jeden Tag rund eine Milliarde Videos via YouTube betrachtet, ein Siebtel davon mit Werbung. Die Einnahmen fließen teilweise an YouTube und an die Rechteinhaber.

In Deutschland steht YouTube noch immer vor einer Einigung mit der Verwertungsgesellschaft GEMA. Der Vertrag über die Nutzung von Musikvideos lief bereits Ende März 2009 aus und wurde bislang nicht verlängert. "Wir arbeiten hart daran, eine Lösung zu finden, aber die Dinge sind komplex", so Walker. "Wir brauchen einen willigen Partner, um Wachstum zu erzielen und nicht einen, der uns mit kostspieligen Lizenzen behindert."
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Da gibt es genug seiten die das Live streamen und du zahlst nix :)
 
@ulska: Oder einen Tag später in 1080P anbieten mit gutem Sound auf schnellen Hostern.
 
Also ich hoffe doch, dass es dann dafür echtes 720p sein wird... :O
 
kommt auf den preis an, mehr als 1/3 einer konzertkarte würde ich dafür nicht bezahlen wollen, es ist immerhin nicht das selbe feeling wie vor der bühne zu stehen und die musik zu genießen. außerdem wird die qualität eine große rolle spielen.
 
@Iceweasel: Nicht nur die Qualität, sondern bei vielen Leuten auch die Bandbreite, die darüber mit entscheiden kann, ob das Ganze als gut oder schlecht empfunden wird. Hier sollte es dann auf jeden Fall unterschiedliche Bitraten mit entsprechenden Preisen geben (auch ich bandbreitentechnisch dann mehr zahlen müsste).


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