Filesharing-Prozess: Richter senkt Millionen-Strafe

Filesharing Wegen unerlaubten Downloads und der Weiterverbreitung von Musik-Dateien in Filesharing-Netzwerken wurde die 32-jährige Jammie Thomas-Rassett im Juni des vergangen Jahres zur Zahlung von knapp zwei Millionen US-Dollar verurteilt. Die von Geschworenen verhängte Millionenstrafe wurde nun vom US-amerikanischen Bundesrichter Michael Davis deutlich gemildert. Für 24 Titel muss Jammie Thomas-Rassett laut einem Artikel von 'CNet' nun 54.000 US-Dollar, also 2.250 US-Dollar pro Titel, bezahlen.

In den Augen des Richters rechtfertige die Notwendigkeit einer Abschreckung allerdings kein zwei Millionen US-Dollar-Urteil, sofern die Absicht darin bestanden habe, kostenlos an Musik zu gelangen.

Ob diese Strafe nun akzeptiert wird, scheint derzeit noch unklar zu sein. Joe Sibley, einer der Anwälte von Thomas-Rassetts ist der Meinung, dass die Milderung der Strafe den Missbrauch der Jury widerspiegle.

Sollten Kläger oder Beklagte diese Anordnung des Richters nicht annehmen, so würde es zu einem weiteren Prozess kommen. Die Plattenfirmen haben nun sieben Tage Zeit, um das Urteil anzunehmen.
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