Microsoft fordert neue Gesetze für Cloud Computing

Microsoft Microsoft hat den US-Kongress aufgefordert, gesetzliche Regelungen zum Schutz der Rechte von Anwendern und Unternehmen in Zeiten des Cloud Computing zu schaffen.

Dadurch sollen die Rahmenbedingungen für künftige Entwicklungen festgelegt werden. Wie Microsofts Chef-Anwalt Brad Smith am Mittwoch erklärte, soll der Kongress ein "Gesetz zur Förderung des Cloud Computing" schaffen, um so eine nationale Diskussion rund um das Thema zu begründen, berichtet 'SeatllePI'.


Letztlich soll so mehr Vertrauen in die Sicherheit wichtiger Daten bei der Verlagerung auf Server im Internet entstehen. Da immer mehr Endgeräte auf Ressourcen im Internet zurück greifen, müsse es eindeutige Regelungen für den Umgang mit den Daten der Nutzer geben, so Smith.

Beim Cloud Computing werden Daten und Anwendungen von lokalen Rechnern auf Server im Internet verlagert, die meist in Rechenzentren von Dienstleistern untergebracht sind. Durch den Verzicht auf eine lokale IT-Infrastruktur sollen sich für Firmen große Kostenvorteile ergeben. Privatanwender profitieren von der Möglichkeit, von überall auf ihre Anwendungen und Daten zugreifen zu können.
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Ja, vor allem die haftungsfrage sollte mehr aufmerksamkeit bekommen.
 
@mcbit: Analogie zur Bekanntgabe der Lottozahlen: "Speicherung ohne jegliche Gewähr!".
 
Man scheint bei MS das Problem erkannt zu haben. Wer ist gewillt "wichtige Daten" in der Cloud abzulegen, wohl erst mal keiner. Ob da gesetzliche Regelungen helfen, das Vertrauen der Kunden zu erhöhen, ist eher zu bezweifeln. MS scheint sich wohl Sorgen um ihr Geld zu machen, was man bisher in die Cloud investiert hat oder noch plant zu investieren.
 
@drhook: Hmm ich finde eher das sich erschreckend wenige Leute diese gedanken machen - bzw kaum etwas als "wichtige daten" einstufen. Also im geschäftlichen umfeld klar, aber bei privaten anwendern sieht der großteil doch höchstens die Kontodaten als wichtig an und den Rest vertrauen sie bedenkenlos google&co an.
 
Gerade Staat und Behörden an sich darf man doch in Bezug auf persönliche Daten überhaupt nicht vertrauen! Wer hat den bereits annonciert heimlich online einbrechen zu wollen, Daten zu manipulieren und zu rauben? Weiterhin ist bekannt, dass Staaten munter Filesharing mit den persönlichen Daten betreiben. Firmen sind da aber auch nicht besser.


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