Britische Regierung stellt interne Daten ins Netz

Recht, Politik & EU Die britische Regierung hat einen großen Schritt unternommen, mehr Transparenz gegenüber den Bürgern herzustellen: Sie stellt nun wichtige Informationen im Internet bereit - darunter auch Daten, die andere Administrationen gern verschweigen.

Auf der Seite Data.gov.uk startete nun das Archiv, über das sich die Öffentlichkeit über verschiedenste Bereiche informieren kann. Hauptsächlich handelt es sich um statistische Erfassungen der verschiedenen Staatsorgane. Insgesamt 2.500 Zahlenpakete stehen zur Verfügung und lassen sich durchsuchen und für eigene Berechnungen verknüpfen.


Mit der Freigabe der Daten sind die Briten nun sogar der Obama-Regierung einen Schritt voraus. Auch diese hatte ein ähnliches Projekt gestartet, stellt aber nur etwa ein Drittel des Datenvolumens bereit. Die jeweiligen Informationen sind komplett anonymisiert.

An der Datenbank lassen sich unter anderem recht brisante Informationen herauslesen, die anderswo eher aktiv unter Verschluss gehalten werden. So stammen beispielsweise 22 Datensätze aus dem militärischen Bereich. Behandelt werden unter anderem Zahlen über Selbstmorde und ungeklärte Todesfälle in der Armee.

Aus den Datenbeständen der Polizei lässt sich außerdem erkennen, wie hoch die Rate von Verhaftungen und eingeleiteten Verfahren bei verschiedenen ethnischen Gruppen ist. Nutzer können aber auch recht genau nachvollziehen, wohin die Steuergelder genau fließen oder welche Bauvorhaben in der kommenden Zeit ihren Arbeitsweg behindern könnten.
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Ich will keine Nacktfotos von der Queen!
 
@IchWillEuchNurÄrgern: Du kannst nur Nacktfotos von C. Roth bekommen.
 
In 3 Tagen kommt raus, dass man die Daten eigtl. per DVD verschickt hat und geheim halten wollte. Aber leider hat mal wieder der Bote geschlampt, da wollte man dem Skandal doch vorauskommen xD
 
@DasFragezeichen: Jo. Er hat sie dann versehentlich ins Internet hochgeladen und ein Portal drumrum gebaut ^^. Aber vielleicht sagen die sich auch: Wenn wir schon keine Datenträger mehr verschicken könenn ohne dass die Hälfte verschwindet, stellen wir halt alles komplett ins Netz.
 
Auch wenn ich die britische Regierung sonst gerne verurteile halte ich diese Aktion für sehr lobenswert.


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