Neuseeland testet Linux-Ersatz für Desktop-Windows

Linux In Neuseeland laufen in kürze Testprogramme an, die ausloten sollen, ob Linux von verschiedenen Regierungsorganisationen und der Post als Alternative zu Windows an Desktop-Arbeitsplätzen eingesetzt werden kann. Im Rahmen der Testphase wollen das Department of Prime Minister and Cabinet, die Regierung der Region Horizons und die Neuseeländische Post den Einsatz von Linux-Desktops erproben. Entsprechende Pläne der Post waren bereits im August 2009 bekannt geworden, berichtet 'ZDNet Australia'.

Nun kündigte Don Christie, Chef der New Zealand Open Source Society (NZOSS), anlässlich der Konferenz linux.conf.au die Tests bei den anderen Regierungsorganisationen an. Schon seit 2003 werden von verschiedenen neuseeländischen Institutionen verstärkt Server mit Linux eingesetzt.

An den Arbeitsplätzen mit Desktop-PCs haben trotz entsprechender Initiativen bisher nur wenige Behörden Linux als Betriebssystem eingeführt. Den Grund hierfür sieht Christie in Microsofts vorherrschender Stellung, die bisher eine breite Einführung von Linux verhindert haben soll.

Seit ein langfristiger Vertrag zwischen der neuseeländischen Regierung und Microsoft im letzten Jahr endete, hat die NZOSS ihre Bemühungen verstärkt, die Regierung und ihre Behörden zum Einsatz von Linux zu bewegen. Unter anderem wird ein so genannter "Referenz-Desktop" entwickelt.

Dieser soll die für den Einsatz in Behörden nötigen Voraussetzungen bieten und kann bei Bedarf mit zusätzlichen Paketen von der jeweiligen Einrichtung angepasst werden. Der Referenz-Desktop besteht aus Ubuntu als Betriebssystem, Firefox als Browser und OpenOffice als Büropaket. Hinzu kommt das Alfresco CMS.
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