Sicherheit: Viele Nutzer misstrauen Social Networks

Sicherheit Zwar melden sich jeden Tag hunderttausende Menschen in sozialen Online-Netzwerken an, 65 Prozent (in Deutschland: 56 Prozent) wollen wegen Sicherheitsbedenken aber zukünftig weniger Informationen über sich veröffentlichen. Das geht aus einer Studie des Sicherheits-Dienstleisters RSA hervor, der dafür 4.500 aktive Internet-Nutzer aus 22 Ländern in Europa, Amerika und Asien befragte. Soziale Netzwerke rücken aufgrund ihrer globalen Erreichbarkeit und der hohen Nutzungsfrequenz verstärkt ins Visier von Cyber-Kriminellen, die auf den Diebstahl und Missbrauch persönlicher Daten aus sind.

Die Beunruhigung der Nutzer nimmt dementsprechend zu: 81 Prozent der Befragten äußern Bedenken in Bezug auf die Sicherheit ihrer persönlichen Daten. "Online-Betrüger haben inzwischen Abermillionen Rechner rund um die Welt mit Trojanern und anderer Schadsoftware infiziert", sagte Roger Scheer, Regional Sales Director bei RSA.

"Die Attacken werden immer ausgeklügelter. Sogar der einfache Besuch der Webseite eines Popstars, Spitzensportlers oder sonstigen Prominenten kann dazu führen, dass ein Trojaner auf dem eigenen PC eingepflanzt wird. Dieser liest die persönlichen Daten des Besitzers aus und sendet sie an die Online-Kriminellen", so Scheer.

Das Bewusstsein der Internet-Nutzer für diese Bedrohungen indes ist groß: Knapp 90 Prozent der Befragten in Deutschland sind besorgt über mögliche Attacken eines Trojaners oder anderer Schadsoftware, knapp die Hälfte (47,47 Prozent) war tatsächlich schonmal Opfer einer Trojaner-Attacke.

Immer mehr Menschen nutzen das Internet nicht nur zur sozialen Vernetzung mit Freunden und Familie, sondern auch zur Erledigung von Geschäftsvorgängen und behördlichen Angelegenheiten. Auch in diesen Bereichen sind die Sicherheitsbedenken der Befragten hoch. So machen sich 86 Prozent Sorgen über die Sicherheit ihrer persönlichen Daten in vernetzten Banksystemen.

Bei der Nutzung von Online-Gesundheitsportalen mit Zugang zu vertraulichen Patientendaten wie Krankengeschichte oder Untersuchungsbefunden sind 64 Prozent der Befragten beunruhigt. Im Bereich der Online-Services der öffentlichen Verwaltung machen sich 68 Prozent der Studienteilnehmer Sorgen um die Sicherheit ihrer Daten.

Folge dieser Bedenken ist die Tatsache, dass über die Hälfte der Befragten solche Angebote in Zukunft eher weniger nutzen will, um persönliche Informationen bereitzustellen oder mit den Anbietern zu interagieren. Um die bequemen Services in Zukunft dennoch sicher nutzen zu können, verlangen die Anwender Sicherheitsmaßnahmen, die über die Abfrage von Username und Passwort hinausgehen. 90 Prozent der Befragten würden schärfere Sicherheitsvorkehrungen nutzen, wenn diese angeboten würden.
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