China-Suchmaschine Baidu verklagt US-Registrar

Wirtschaft & Firmen Nachdem es der Hacker-Gruppe Iranian Cyber Army gelungen ist, die chinesische Suchmaschine Baidu zu manipulieren, hat das Unternehmen den für die Domain zuständigen Registrar in den USA verklagt. Die Klage wurde in New York gegen Register.com eingereicht. Darin heißt es, dass der Registrar grob fahrlässig gehandelt hat und dadurch die unrechtmäßigen Manipulationen an Baidu.com ermöglicht hat. Die chinesische Domain Baidu.com.cn war von den Angriffen nicht betroffen, berichtet 'Cnet'.

Statt der üblichen Startseite bekamen Besucher nur noch eine schwarze Seite mit einer iranischen Flagge und einer Nachricht der Angreifer zu sehen. Die Gruppe war bereits für den erfolgreichen Angriff auf den Mikroblogging-Dienst Twitter im Dezember verantwortlich. Damals gelang es ihnen, den DNS-Eintrag zu Twitter.com zu verändern und auf einen anderen Server umzuleiten, der ihre Botschaft wiedergab.

Nach Angaben der Betreiber von Baidu drangen die Angreifer in den DNS-Server ein, der für die Verwaltung ihrer Domain zuständig ist. Dieser befindet sich bei Register.com in den USA. Vier Stunden lang war Baidu daraufhin nicht erreichbar. Der Grund für den Angriff auf die Suchmaschine, die in China über 60 Prozent Marktanteil hat und damit noch deutlich beliebter als Google ist, ist weiterhin unklar.
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