Berichte: Große Veränderungen in Windows Mobile 7

Windows Phone Microsoft arbeitet mit Hochdruck an Windows Mobile 7. Rund 1.000 Entwickler sollen derzeit mit dem kommenden Betriebssystem für Smartphones beschäftigt sein. Kurz vor dem Mobile World Congress in Barcelona am 15. Februar sind nun viele unbestätigte Informationen aufgetaucht. So schreibt die Internetseite 'WMExperts', dass es zwei unterschiedliche Version von Windows Mobile 7 geben wird. Die "Media Edition" wird demnach die Wiedergabe von hochauflösenden Videos ermöglichen, die Spieleplattform Xbox Live integrieren, eine Anbindung an die sozialen Netzwerke Twitter und Facebook erhalten und Silverlight-Applikationen ausführen können.

Die "Business Edition" richtet sich an Unternehmen, die viel Wert auf Sicherheit und Zuverlässigkeit legen. Handy-Hersteller werden die Möglichkeit haben, ihre eigene Bedienoberfläche zu nutzen. Denkbar wären Modelle von HTC mit der hauseigenen Sense UI, die bereits auf einigen Android-Smartphones Verwendung findet. Insgesamt soll die Business Edition eine längere Akku-Laufzeit ermöglichen und im Vergleich zur Media Edition weniger Ressourcen verschwenden.

Angeblich entwickelt Microsoft im Rahmen von Windows Mobile 7 auch eine neue Variante von Assisted GPS (A-GPS), das Cloud-basiert ist. Die Plattform mit dem Namen "Orion" soll die Position eines Nutzers innerhalb von einer Sekunde auf 300 Meter genau bestimmen können.

Das Technologie-Blog 'MobileCrunch' geht in einem aktuellen Bericht noch deutlich weiter. Unter Berufung auf einen beteiligten Entwickler heißt es, dass Windows Mobile 7 keine Ähnlichkeit mit den alten Versionen des mobilen Betriebssystem haben wird. Darunter leidet auch die Abwärtskompatibilität, die nicht mehr vorhanden sein soll und damit alte Anwendungen unbrauchbar macht.

Windows Mobile 7 soll laut Aussage des Entwicklers auf dem Kernel des Multimedia-Players Zune HD basieren. Zudem will Microsoft die Hardware streng kontrollieren. Wer sich nicht an die Vorgaben bezüglich Display und Prozessor hält, darf Windows Mobile 7 auf seinen Geräten nicht einsetzen. Damit nähert sich Microsoft der Konkurrenz von Apple an, indem man die Erfahrung der Nutzer stärker kontrolliert.

Welche Berichte sich als wahr herausstellen, könnte sich bereits am 15. Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona zeigen. Möglicherweise wird Microsoft im Rahmen dieser Veranstaltung einen ersten Blick auf Windows Mobile 7 gewähren.
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